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Leserbrief Impfzentrum Trier: Dank an Ärzte, Helfer und Organisatoren

Ihre Meinung : Dank an Ärzte, Helfer und Organisatoren

Corona-Pandemie

Zu Berichten über die Corona-Pandemie und zum Leserbrief von Petra Carvalho Gomes (TV vom 24./25. April):

Es gibt sehr wohl viel Kritisches über die Reaktionen in Bund und Land bezüglich der Pandemie in den vergangenen 13 Monaten anzuführen, so zum Beispiel die nach wie vor fehlenden Konzepte und Perspektiven für den Einzelhandel, die Gastronomie, die Hotellerie und die Kultur sowie für den bedeutenden Bereich des Jugendsports.

Die weit überzogenen, teils vernichtenden Urteile wie „Unser Gesundheitssystem – komplett überfordert“ oder „dieses hilflose Agieren und Herumstolpern“ bedürfen allerdings des klaren Widerspruchs. Meine Erfahrungen mit dem Trierer Impfzentrum mögen ein Beleg dafür sein:

Am 31. März erhielt ich dort meine erste Impfung mit Moderna. Bereits vor der großen Messehalle war eine klare Struktur erkennbar: Einfahrt links zum Testzentrum und rechts zum Impfzentrum. Nach der Messung der Körpertemperatur wurden im Check-in-Schalter alle Daten geprüft. Nach kurzer Wartezeit ging es zu einem sehr freundlichen Arzt, der auch im Gespräch alle Fragen beantwortete.

In großem Abstand warteten wir immer mit Maske auf jenen Moment, den so viele derzeit ersehnen. Abwechselnd wurden dann die „Impflinge“ in zwei Stationen gebeten. Wer regelmäßig Blut spendet, für den ist dieser kleine Piecks „null Problemo“. Ein kleines Pflaster drauf, dann in den großen Ruheraum und 15 Minuten warten, ob man die Impfung gut verträgt.

Wie schön dort auch ehemalige Schülerinnen und Schüler der Hermann-Staudinger-Realschule Konz anzutreffen und sich mit ihnen über ihren Berufsweg und ihr Engagement im Impfzentrum zu unterhalten. Nach dem Abschluss im Check-out-Schalter konnte ich nach 70 Minuten glücklich nach Konz zurückfahren.

Allen, die dieses Impfzentrum für Trier und den Kreis Trier-Saarburg geplant und aufgebaut haben, gilt es, Lob und Anerkennung zu sagen. Rund 65 000 Impfungen bisher sprechen für sich. Allen Ärztinnen und Ärzten, Helferinnen und Helfern sowie den vielen Organisatoren möchte ich ein „Danke“ sagen.

Am 8. Mai habe ich meine zweite Impfung bekommen, auch meine Frau ist inzwischen geimpft. Wir freuen uns auf eine ganz „neue Freiheit“!