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Leserbrief Kunstrasenplätze: Trier als landesweiter Vorreiter

Ihre Meinung : Trier als landesweiter Vorreiter

Sportplätze

Zum Artikel „Alle Kunstrasenplätze werden ökologisch saniert“ und zur Meinung (TV vom 30. März):

Eigentlich liegt die Entscheidung für die anstehenden umweltfreundlichen und nachhaltigen Sanierungen der Kunstrasenplätze in Trier für den Stadtrat am 28. April doch klar auf dem Tisch.

Wie sind die Fakten:? Zum einen sind Kunstrasenplätze wesentlich robuster und intensiver bespielbar und zusätzlich weniger pflegeintensiv wie Naturrasenplätze. Zum anderen fördert das Land nur noch Plätze mit umweltgerechten Füllstoffen aus Quarzsand und/oder Kork. Kunstrasenplätze mit Korkfüllungen werden schon seit Jahren weltweit gebaut. Von der Fifa wurden Kunstrasensysteme mit Korkgranulat als Füllmaterial für höchste sportliche Ansprüche zertifiziert. Es besteht also keinerlei Zweifel an dieser Alternative. Somit wäre ein Beschluss des Stadtrates für die Sanierung der Kunstrasenplätze mit einer Sand-Korkmischung die wirtschaftlichste Entscheidung für Trier. Wenn man nun noch die ökologische Variante in Betracht zieht, geht kein Weg am Recyclingkork-Granulat vorbei. Gegenüber Naturkork aus Südeuropa gibt es dieses absolut gleichwertige Einfüll-Material aus recycelten Wein- und Sektkorken direkt bei uns in Trier. Der TV hat ausführlich am 28. August 2020 in einem großen Artikel „Die Kork-Säcke stehen schon bereit“ darüber berichtet.

Also auf geht’s, lieber Stadtrat. Die Stadt Trier kann bei den dringend anstehenden Sanierungen seiner alten Kunstrasenplätze landesweit eine Super-Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung beweisen, wenn es Recyclingkork-Granulat für die Befüllung einsetzt.