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Leserbrief zum Bischof-Stein-Platz: Das Leiden der Täter und Vertuscher

Ihre Meinung : Das Leiden der Täter und Vertuscher

Geschichte

Zum Leserbrief „Das Testament von Bischof Stein“ (TV vom 31. März):

Ich staune immer wieder, was Täter, die Kinder missbraucht haben, und Mittäter, also Leute, die die Verbrechen vertuscht haben, die Täter in eine andere Pfarrei versetzt haben, also Tätern mögliche neue Opfer zugeführt haben, leiden. Sie bereuen alle Taten, bitten Gott um Verzeihung, beten für ihre Sünden und werden nur mit Hass bedacht.

Aufhänger für die Ungerechtigkeit und Grausamkeit, die den armen Tätern widerfährt, ist die angestoßene Diskussion in Trier, den Bischof-Stein-Platz umzubenennen. Selbst Gott wird bemüht, als Fürsprecher der Täter zu fungieren.

(„Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“)

Welcher Mittäter/Vertuscher ist denn für seine Verbrechen juristisch belangt worden, geschweige denn verurteilt worden? Muss man diese Leute für ihre Verbrechen auch noch mit Ehren belohnen? Straßen und Plätze nach ihnen benennen? Wie wärs mit „Vertuscher-Bischof Stein-Platz“?