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Leserbrief zum ehemaligen Panoramaweg in Mariahof

Ihre Meinung : Der Gipfel des Streitfalls

Fördermittel

Zum Bericht „Trierer Winzer Fritz von Nell zieht Klage gegen Stadt zurück“ (TV vom 22. September):

Der (die) Artikel im TV interessieren mich sehr, und das aus mehreren Gründen: Zum einen sind wir quasi Nachbarn der Familie von Nell, zum anderen schauen wir direkt auf die neu angelegten Weinberge und den ehemaligen Panoramaweg.

Der Streit interessiert mich auch persönlich, weil ich mit Zustimmung von Olewiger Bekannten versucht hatte, mit Herrn von Nell ins Gespräch zu kommen. Er erläuterte mir, dass undisziplinierte Hundehalter, Mountainbiker, Wanderer und Traubendiebe sein Winzerleben schwer machen.

Dafür hatte ich vollstes Verständnis, habe aber auch ein paar Verbesserungsvorschläge angebracht, die allerdings nichts brachten.

Mein Ziel war, den ehemaligen Prozessions-Pilgerweg mit seiner herrlichen Aussicht so zu erhalten, wie er war. Was mich jedoch sehr verwirrt ist die Tatsache, dass der Weinberg  durch den europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER), das rheinland-pfälzische Entwicklungsprogramm (PAUL) und so weiter gefördert und natürlich finanziell unterstützt wurde.

Hätte man zum Zeitpunkt des Förderungsvertrages nicht auf die Erhaltung des Panoramaweges und seine Erhaltung für die Öffentlichkeit hinweisen können? Ein Ersatzweg in etwa halber Länge ist doch nun wirklich der Gipfel des Streitfalls. Wieder einmal geht man den Weg des geringsten Widerstandes und finanziert mit öffentlichen Mitteln einen „Ausweg“ oder „Umweg“. Schade!