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Leserbrief zum Klimanotstand in Trier

Ihre Meinung : Klimanotstand, Ampelschaltung, Blitzer

Klimaschutz

Zum Thema Klima und Verkehr:

In Trier wurde im August 2019 unter großem Getöse der Klimanotstand ausgerufen, Lenkungsgruppen gegründet und sogar drei Klimaschutz-Manager eingestellt. So weit, so gut.

Es gibt auch in Trier Personen, die mit einem motorisierten Fahrzeug unterwegs sind. Das ist ja Gott sei Dank noch nicht verboten. Hier wird der Klimanotstand ad absurdum geführt.

Wenn man versucht aus der Güterstraße nach Konz/Euren zu gelangen, sich an die Geschwindigkeitsvorgaben hält, schaltet jede auf dem Weg liegende Ampel kurz bevor man sie erreicht auf Rot. Das Gleiche Erlebnis hat man von der Güterstraße fahrend in alle Richtungen. Beim Zurückfahren passiert das Gleiche. Man steht also vor jeder Ampel und stößt beim Stehen und Anfahren vermehrt Abgase aus. Hier würde ich einen großen Handlungsbedarf zur Eindämmung von CO2 sehen. Es hätte auch zur Folge, dass der Verkehr fließt und sich nicht staut.

Die Stadt Trier könnte sich durch eine kluge Ampelschaltungen die Blitzsäulen sparen, wenn die Autofahrer eine grüne Welle bei Tempo 50 hätten und bei schnellerem Fahren eine rote Welle.

Es wäre zwar weniger im Stadtsäckel, dafür hätte Trier zufriedenere und ausgeglichenere Verkehrsteilnehmer und dem Klima würde es guttun.