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Leserbrief zum Stadtbild von Trier: Vor der Porta pflastern

Ihre Meinung : Das Denkmal gebührend pflegen

Stadtbild

Zum Bericht „Die Wahl zwischen teuer und sehr teuer“ (TV vom 2. September) über die mögliche Umgestaltung des Porta-Nigra-Umfelds in Trier:

Eich senn enn Trierer, allerdings schon seit 1970 in den Norden der Republik ausgewandert. Warum  sollte der Platz vor der Porta nicht auch, wie die Sim, gepflastert werden? Ich könnte mir vorstellen, dass man dafür teilweise auch Steine aus der Römerzeit nutzt (die müssen nicht aus Italien kommen). Der Domfreihof und der Hauptmarkt sind auch nicht mit Platten ausgelegt.

Seit drei Jahren wohne ich nun in der Nähe von Trier und muss deshalb öfters in die Innenstadt. Dass ein „Zugereister“ stets einen anderen Blick- und Sichtwinkel hat als ein Einheimischer, ist bekannt.

Da die Stadt Trier durch Werbung, vor allem mit der Porta Nigra, einem unersetzlichen Relikt aus der Römerzeit, ganz erhebliche finanzielle Einnahmen bekommt, wäre doch selbstverständlich, dieses Denkmal gebührend zu pflegen. So auch den Vorplatz mit diesen großen Platten.

Da auch Dezernent Andreas  Ludwig unter diesen „Zuständen leidet“ (ha ha), sollte er sich besonders darum bemühen, diesen „Zustand“ zu beseitigen.

Wenn ich den gesamten Artikel aufmerksam lese, sind schon viele Zuschüsse geflossen, auch für die Ausschreibung der Außengestaltung. Getan hat sich nichts!

Die Stadt Trier ist ja nicht erst seit kurzem Pleite, nein, dieser Zustand verschlimmert sich von Jahr zu Jahr. Da sollte mal der Stadtkämmerer bei Städten, welche ordentlich haushalten, in die Lehre gehen.

Eine gebrochene Platte ist innerhalb eines halben Tages ausgewechselt. Vorschlag: Platte ausmessen, eine Fachfirma beauftragen, den Bereich eingrenzen mit Absperrungen, austauschen. Fertig.