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Leserbrief zum Thema Glücksspiel: Niemand denkt an die Arbeitsplätze

Ihre Meinung : Niemand denkt an die Arbeitsplätze

Glücksspiel

Zu den Berichten „Am Vergnügen lässt sich kaum noch was verdienen“ und „Kein Glück im Spiel,Pech in der Stadtkasse“ (TV vom Januar):

Ich finde die Spielhallen-Schließungen in Trier absurd, wo die Stadt doch jeden Cent nötig braucht. Noch mehr leerstehende Ladenlokale, die keiner haben möchte, da die Mieten sehr hoch sind. Weniger Steuern für die klammen Stadtkassen. Oh je, dann kommt das große Jammern. Es ist doch bekannt, das man im Internet zocken kann, und das ohne irgendwelche Auflagen. Aber dass Spielhallen geschlossen werden wegen des Jugendschutzes (Schulnähe im Umkreis von 500 Metern, ohne Ausweis kommt keiner rein, von außen kann man nicht hineinsehen) und der Suchtgefahr finde ich unmöglich. Denkt mal jemand an die vielen Menschen, denen man willkürlich den Arbeitsplatz unter dem Hintern wegzieht, und die man in die Arbeitslosigkeit treibt? Nein, anscheinend niemand. Darüber sollten sich die Behörden auch mal Gedanken machen.