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Leserbrief zur Abfallentsorgung: Keine Wünsche bleiben offen

Ihre Meinung : Keine Wünsche bleiben offen

Müllentsorgung

Zu Berichten über die Abfallentsorgung in der Region Trier:

Ein Blick über die Grenze zum luxemburgischen Nachbarn wäre dem Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (ART) anzuraten. Dort gibt es:

- die Restmülltonne, grau, ab 60 Liter.

- die Biotonne, braun, ab 40 Lieter. Hinein dürfen auch Rasenschnitt, Blätter, alles außer Hol.

- die Papiertonne, grau.

- die Glastonne, grün.

Geleert wird einmal wöchentlich. Und das Beste: eine hygienische Reinigung ist möglich – Kosten 3,75 Euro! Einfach die Tonne nach der Leerung bis zum nächsten Tag stehen lassen. Die Säcke mit Verpackungsmüll werden alle zwei Wochen abgeholt.

Des weiteren gibt es in der Stadt Sammelstellen (Container), für Kleidung, Papier, Glas, Verpackungen, Batterien. Und das Recyclingcenter. Für Problemmüll, Abholung viermal im Jahr, wird die „SuperDrecksKescht“ angeboten.

Unschwer zu erkennen – es bleiben keinerlei Wünsche offen, bedarfsorientierte, praktizierte Bürgernähe ist möglich! Wenn ich die Wahl hätte, möchte ich eine 40-Liter-Biotonne, eine 60-Liter-Restmülltonne und meine Papiertonne zum Sammeln von Verpackungsmüll verwenden können. Für Papier bitte wieder Sammelcontainer aufstellen, die sich schließlich früher schon bewährt hatten. Die schmutzigen Glascontainer verschandeln übrigens jedes Dorf- und Stadtbild. Offensichtlich erfolgt nie eine äußerliche Reinigung.

Da ich Müll strikt trenne, werde ich wohl erst im April meine Restmülltonne (80 Liter, kleiner ist leider nicht möglich) zur Abholung bereitstellen müssen. Eine Einsparung finanzieller Art ergibt sich dadurch leider nicht.

Antoinette Lonien, Welschbillig