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Leserbrief zur Hundehaltung: Härtere Strafen bei Verstößen

Ihre Meinung : Höhere Hundesteuer

Hundehaltung

Zum Bericht „Die große Sehnsucht nach Susi oder Strolch“ (TV vom 4. März):

Zu den sieben Fragen von Heike Weber, Leiterin des Trierer Tierheims, zur Anschaffung eines Tieres und den sich daraus ergebenden Verpflichtungen möchte ich eine achte Frage hinzufügen. Diese ist speziell an Hundebesitzer gerichtet und lautet: Bin ich bereit, die Hinterlassenschaften meines Hundes bei den täglichen Spaziergängen ordnungsgemäß zu entsorgen?

Für mich als Hundebesitzer, der sich immer um die Entsorung des Kots seines Hundes kümmert, ist es sehr ärgerlich, überall auf liegengelassene Hundekothaufen zu treffen. Ob an und in den Grünanlagen, an den Rundwegen der Wohngebiete, auf Kinderspielplätzen, ja sogar besonders entlang der Friedhofsmauer am Tarforster Friedhof: Überall trifft man auf die Hinterlassenschaften.

Wenn schon die Hundebesitzer sich nicht ausreichend mit den Hundekotbeuteln versorgen, könnte vielleicht das zuständige Amt der Stadtverwaltung für mehr Ausgabestellen der Beutel sorgen. So gibt es am gesamten Rundweg um den Trimmelter Hof nur eine Ausgabestelle, und die ist fast immer leer. Wenn darüber hinaus Appelle an die rücksichtslosen Besitzer der Hunde nicht wirken, bleibt wahrscheinlich  nur der Weg über wirklich härtere Strafen bei Verstößen gegen die Pflicht zur Entsorgung des Hundekots. Der Mensch lernt auch hier wohl nur unter dem Griff ins Portemonnaie.

 Ich möchte aber nicht nur Kritik üben, sondern auch einen konkreten (oder auch konstruktiven) Vorschlag zur Verbesserung der Situation machen. Meine Empfehlung an die Stadtverwaltung Trier: Erhöhung der Hundesteuer um 20 Euro im Jahr. Alle Hundebesitzer erhalten dafür von der Stadt den Jahresbedarf an Hundekotbeuteln zur Verfügung gestellt. Hundebesitzer, welche dann immer noch die Kothaufen liegen lassen und dabei erwischt werden, sollten daraufhin nicht nur mit einer Verwarnung rechnen dürfen, sondern mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen müssen.

Hubert Wieghofer, Trier-Tarforst