Lesermeinung zur Stadtteiltour
Eine Bewohnerin zur Einkaufs- und Bussituation in Tarforst
Wir leben seit 1980 in Tarforst in der Nähe der Straße Im Treff und fühlten uns bislang sehr gut versorgt - bis am 6. Juni unser Lebensmittelmarkt im Treff geschlossen hat. Seit diesem Tag pendle ich täglich zwischen den Geschäften im Treff und den Lebensmittelgeschäften am Marktplatz Augustinusstraße zu Fuß hin und her, um die Dinge des täglichen Lebens einkaufen zu können. Bei der Hitze jetzt - oder im Winter, wenn es stürmt, schneit, regnet - wahrlich nicht angenehm; zumal, wenn man nicht mehr ganz jung ist und Knieprobleme hat. Die Studenten von Campus I und alle Treff-Anwohner, wie auch die im Treff verbliebenen Geschäfte wären sehr glücklich, wenn sehr schnell ein neuer Lebensmittelmarkt im Treff aufmachen würde - auch wenn er noch etwas kleiner ausfallen würde als der Wasgau-Markt, der uns bisher versorgt hat. Schließlich leben hier rund um Im Treff viele ältere Bewohner, die oft nicht oder nicht mehr Auto fahren, und denen längere Fußmärsche nicht leicht fallen. Die verbliebenen Geschäfte befürchten außerdem, dass immer weniger Kunden kommen, wenn sie ihre Lebensmittel woanders kaufen müssen, und dann wäre auch ihr Überleben gefährdet. Und noch ein Verbesserungsvorschlag: Die Buslinie 4 zum und vom Campus II und zum und vom Petrisberg sollte durch den Trimmelter Hof fahren und nicht über die Kohlenstraße, damit Gehbehinderte, die an der sehr langen Straße Am Trimmelter Hof wohnen, leichter zum Campus II und zu den Einkaufsmöglichkeiten am Petrisberg gelangen können, ohne zeitraubend umsteigen zu müssen. Birgit Sperling, Trier