Leuchtende Augen dank Bruno Bear - 16 krebskranken Kindern werden Herzenswünsche erfüllt
Trier · Kleiner Bär ganz groß: Ein Jahr nach Beginn seiner Reise um die Welt ist Bruno Bear nach Trier zurückgekehrt, um den jungen Krebspatienten im Klinikum Mutterhaus ihre Herzenswünsche zu erfüllen.
Trier. Mit Krankenhäusern verbinden wohl die wenigsten Menschen positive Erlebnisse und Erinnerungen. Auf der Station für krebskranke Kinder des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen Trier sieht man an diesem Nachmittag allerdings ausnahmslos glückliche Gesichter.
Sorgfältig kontrollieren Rene Reissig und sein Team vom Projekt "Bruno auf Tour", ob alle Geschenke für die jungen Krebspatienten da sind.
Nichts soll schiefgehen an diesem Tag, der sowohl für Reissig und sein Team, als auch für die Kinder ein ganz besonderer ist. Ein Jahr lang war Bruno Bear auf der ganzen Welt unterwegs, um das Bewusstsein für die Krankheit Krebs bei Kindern zu schärfen und Spenden zu sammeln (der TV berichtete) . Mit den Einnahmen wurden nun die Herzenswünsche der aktuell 16 jungen Krebspatienten aus dem Mutterhaus erfüllt.Puppe und Skateboard
"Natürlich war es viel Arbeit, alles zu organisieren. Aber wenn man sieht, wie die Kinder und Eltern sich freuen, war es die Mühe wert", freut sich Mareike Dohle vom Bruno-Bear-Team. Mit leuchtenden Augen nehmen die Kinder ihre Geschenke entgegen. Kleine und große Wünsche, von der Barbie-Puppe bis zum Besuch im Disneyland Paris gehen in Erfüllung. Häufig hat sich das Bruno-Bear-Team noch etwas besonderes ausgedacht. So bekommt Derrik, der sich ein Skateboard gewünscht hat, zusätzlich einen Tag mit einem waschechten Skater in der Skatehalle Trier geschenkt.Ein Lied mit Sarah Connor
Julia Marzlin, Mitglied im Team Bruno Bear, erläutert ihre Motivation: "Ich habe selber Krebs und weiß, wie sich das anfühlt. Deshalb wollte ich anderen in der selben Lage etwas Gutes tun." Einen besonderen Herzenswunsch bekommt die 11-jährige Mia erfüllt. Sie wird in einer exklusiven Videobotschaft von Sarah Connor zu ihrem nächsten Konzert in Trier eingeladen und darf darüber hinaus ein Lied mit der Sängerin zusammen auf der Bühne singen.
"Danke, dass ihr uns alle glücklich gemacht habt. Das war eine tolle Aktion", bedankt sich Mascha Radzikowski, Erzieherin auf der Station, bei den Initiatoren der Aktion.
In Hinblick auf die Zukunft von Bruno Bear gibt sich Initiator Rene Reissig noch bedeckt, aber zuversichtlich: "Wir werden uns in den nächsten Tagen zusammensetzen und entscheiden, ob wir vielleicht noch eine Ehrenrunde drehen und beim nächsten Mal ein paar Kindern in Köln eine Freude machen können."