Liberale wollen neue Generatoren für Eissporthalle
Trier. (woc) Wie weit die Stadt mit der Prüfung der Umbau- beziehungsweise Sanierungspläne für die Trierer Eishalle ist, möchte die FDP-Fraktion in der nächsten Stadtratssitzung am Donnerstag, 25. März, von Oberbürgermeister Klaus Jensen wissen.
Das Dach der Halle musste im Herbst 2008 aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Doch nach einer "Freiluftsaison" gaben im vergangenen Winter die Kühlaggregate auf - die Halle wurde geschlossen. Weil die Stadt kein Geld hat, um sie zu sanieren, will eine Privat-Initiative die Halle übernehmen. Rund 2,2 Millionen Euro will sie in den Wiederaufbau stecken, ein attraktiveres Nutzungskonzept soll die zur Refinanzierung nötigen Einkünfte sichern (der TV berichtete mehrfach). Im Dezember hatte der Stadtrat die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob ein solches privates Trägermodell rechtlich möglich und tragfähig ist.
Felix Brand (FDP) will nun wissen, wie weit diese Prüfung gediehen ist - auch im Vorausblick auf die Saison 2010/2011: "Wäre es möglich, die ausgefallenen Generatoren der Kälteanlage vor Saisonbeginn im September zu ersetzen?" Auch ohne Hallen-Generalsanierung wäre der Eisbetrieb damit gewährleistet. Nach dem Wiederaufbau der Halle könnten die Generatoren laut Brand erneut eingesetzt werden.