Lichterwanderung durch den Meulenwald

Lichterwanderung durch den Meulenwald

Etwa 150 Eltern und Kinder fanden sich am Nikolausabend trotz schlechten Wetters zur ersten Lichterwanderung durch den Meulenwald ein, die vom Forstamt Trier organisiert worden war. Den Rahmen der Veranstaltung bildete die bundesweite Initiative "Treffpunkt Wald".

Trier. (red) Das Interesse an der Lichterwanderung durch den Wald und die kindliche Vorfreude auf den Nikolaus im Fackelschein waren groß. Forstamtsleiter Gundolf Bartmann begrüßte die Wanderer am idyllischen Forstamtsgebäude in Trier-Quint, das mit vielen Kerzen im festlichen Glanz erstrahlte.

Die Wanderung führte über einen Waldweg hinauf in den Meulenwald. Die Route war zur Orientierung abwechselnd links und rechts mit kleinen Laternen und Lichtern gekennzeichnet. Die Teilnehmer sollten bei dieser Wanderung ihre Wahrnehmung ganz auf den Wald und die abendliche Stimmung richten, berichtet Mark Backes, Produktleiter für Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung am Forstamt Trier. Die Veranstalter wollten vor allem auch den Kindern die besondere Atmosphäre des Waldes bei Nacht vermitteln, so Backes weiter.

Auf der Höhe des Meulenwaldes oberhalb von Quint im ehemaligen Pflanzkamp des Forstamtes angekommen, erwartete die Teilnehmer eine mit Lagerfeuer und Schwedenfackeln hell erleuchtete Waldlichtung. Nach einer etwa zwei Kilometer langen Wanderung konnten sich alle mit warmen Würstchen und Früchtebrot stärken und heißen Glühwein oder Kinderpunsch zum Aufwärmen trinken.

Die Mitarbeiter des Forstamtes Trier und die anderen fleißigen Helfer - vor allem die Lehrer der Meulenwaldschule aus Schweich - hatten mitten im Wald eine kleine Weihnachtsoase aufgebaut, wo weitere Überraschungen auf die Kinder und deren Eltern warteten. So wurden die Kinder im Zelt der Märchenerzählerin Gitta Pelzer mit vorweihnachtlichen Geschichten auf den Nikolaus eingestimmt. Dieser erschien dann aus dunkler Nacht am Lagerfeuer und überreichte allen einen Weckmann - als Belohnung dafür, dass sie einen so langen Weg zurückgelegt hatten.

Danach machten sich die meisten Familien umgehend wieder auf den Nachhauseweg, da das Wetter an diesem nasskalten Abend nicht verheißungsvoller wurde und viele Kinder wohl noch zuhause nachsehen wollten, ob denn der Nikolaus zwischenzeitlich dort auch eingekehrt war.

Das Forstamt Trier bedankt sich bei allen Kindern, deren Familien und den vielen fleißigen Helfern für eine sehr stimmungsvolle Lichterwanderung am Nikolausabend. Da dieses Ereignis als adventliches Walderlebnis auch für die kommenden Jahre geplant ist und das Forstamt darin Entwicklungspotenzial sieht, bittet es die Teilnehmer, Rückmeldungen zu geben, um die Veranstaltung weiter optimieren zu können.