Lieber grün und weich als rot und hart

Lieber grün und weich als rot und hart

Seit Freitag darf nun offiziell auf dem neuen Naturrasenplatz in Trier-Tarforst gekickt werden, nachdem die Sportstätte offiziell eingeweiht und übergeben wurde

Trier-Tarforst. Lob von allen Seiten bei der Feierstunde zur Übergabe des neuen Naturrasenplatzes des Fußball- und Sportvereins (FSV) Trier-Tarforst: Nur die Bambini des FSV und des SV Trier-Irsch störten sich nicht an der Feierstunde, sondern kickten, was das Zeug hielt. Genau dafür wurde der Platz umfunktioniert, ein maroder und sanierungsbedürftiger Tennenplatz in eine attraktive Naturrasenspielfläche. "Um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden", wie FSV-Vorsitzender Werner Gorges betonte.
60 000 Euro zusätzlich


Es sei ein regelrechter Kraftakt gewesen, alleine schon um die Maßnahme auf den Weg zu bringen und erst recht die Ausführung. Wie so oft spielte das Geld dabei eine entscheidende Rolle: Aus veranschlagten 130 000 Euro wurden laut Werner Gorges am Ende sogar - der einbezogenen Außenanlage wegen - 190 000 Euro. Die Lücke von 60 000 Euro habe man mit einem Darlehen geschlossen. 40 000 Euro hätten ohnehin in die fällige Sanierung des Hartplatzes gesteckt werden müssen, da sei das Geld in einen Naturrasenplatz sehr viel besser angelegt. "Es freut mich immer wieder, grün zu sehen", sagte der Vorsitzende des Sportkreises Trier-Saarburg, Felix Jäger, und meinte dies ganz und gar nicht politisch. Bürgermeisterin und Sportdezernentin Angelika Birk war ganz begeistert von der "enormen Hebelwirkung" bei dem Projekt: Mit einem städtischen Zuschuss von 12 000 Euro seien 190 000 Euro bewegt worden. Wenn das nur mal Schule machen würde. Ebenfalls wichtig: Die Kooperation des Vereins mit zahlreichen Grund- und weiterführenden Schulen: "Mehr Kooperation geht nicht", sagte Birk. Auch Ortsvorsteherin Anne Weines freute sich für den Verein. Den Besuchern des Eröffnungswochenendes bot der FSV ein buntes Sportprogramm. Pastor Stefan Dumont segnete am Sonntag den Rasenplatz ein. Für den guten Ton sorgte der heimische Musikverein.

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