Lieber wieder Auto statt Bus

Wir müssen Frau Daniel recht geben, dass ein Großteil der Busfahrer in Trier ein unmögliches Fahrverhalten an den Tag legt. Wir sind öfter und schon seit Jahren mit kleinen Kindern in den Trierer Bussen gefahren.

Und so gut wie jedes Mal schafft man es gerade noch, hinten den Kinderwagen zu parken, bevor der Bus losprescht. Hat man noch ein kleines Kind an der Hand, muss man irgendwie nach vorne wanken, um zu bezahlen. Einen leichten Buggy im hinteren Teil bei starkem Abbremsen und Anfahren stehen zu lassen, ist kaum möglich, die Gefahr, dass dieser samt Kind kippt, ist zu groß. Hätte man nicht Hilfe von Mitfahrern, könnte man nicht nach vorne "wanken", um zu bezahlen. Wir haben auch schon mehr als ein Mal darum gebeten, etwas ruhiger zu fahren, was aber abgewunken wurde, weil man den Fahrplan schließlich einhalten müsse.

Bei jedem scharfen Abbremsen ist es schwer, ohne einen Sitzplatz Halt zu finden. Eines der Kinder ist dabei auch schon vom Sitz gerutscht.

Andere, gerade ältere Menschen, haben ebenfalls Probleme mit diesem seltsamen Fahrverhalten. Auch Beschwerden bei den Stadtwerken scheinen nichts zu bringen. Es werde geprüft, mehr erfährt man am Telefon nicht.

Wir wünschen Frau Daniel alles Gute und, dass sich etwas an der Situation ändert. Wir sind wieder aufs Auto umgestiegen, das ist sicherer als mit den Trierer Bussen zu fahren.

Michaela Stock und Jutta Thomassin, Trier