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Lindenstraßen-Vollsperrung in Trier endet am Sonntag

Lindenstraßen-Vollsperrung in Trier endet am Sonntag

Die Vollsperrung der Lindenstraße hat seit Anfang vergangener Woche täglich Tausende Autofahrer Zeit und Nerven gekostet. Ab Sonntag ist die wichtige Ausfallstraße wieder frei befahrbar; ab Dienstag geht die Fahrbahnsanierung in der Nord- und in der Friedrich-Ebert-Allee weiter.


Triers neuer Baudezernent Andreas Ludwig blickte am Freitagnachmittag sehr entspannt dem am Abend beginnenden Moselfest entgegen: Weil die Fahrbahnsanierung in der Lindenstraße vormittags plangemäß abgeschlossen worden ist, könne er sich "guten Gewissens und gut gelaunt" auf der Festmeile am Zurlaubener Ufer sehen lassen.

Und dort "eine Porz Viez-Sprudel" auf das Wohl der am Projekt beteiligten Mitarbeiter im Tiefbauamt und der Bauleute trinken: "Die haben alle einen guten Job gemacht." Ins Lob schließt Ludwig die betroffenen Anwohner und Verkehrsteilnehmer mit ein: "Die haben mit Geduld und Verständnis dazu beigetragen, dass bisher alles gut gelaufen ist." Jetzt, so fügt der Dezernent hinzu, sei der schwierigste Teil des Projekts überstanden.

Besagtes Projekt ist die Sanierung der Fahrbahnen im nördlichen Teil des Alleenrings, ein sehr ambitioniertes und in zwölf Einzelabschnitte gegliedertes Unterfangen, bei dem kurz nach dem Start am Dienstag vergangener Woche der angepeilte Abschluss vorsorglich schon mal von Mitte auf Ende September verlegt wurde. Für die Annahme, das Schlimmste sei nun überstanden, gibt es tatsächlich ein gutes Argument: Die Lindenstraße war der einzige Bauabschnitt, der eine Vollsperrung und damit einhergehende weiträumige Umleitungen bedingte , alle jetzt noch folgenden elf Phasen kommen mit weitaus weniger Beschilderungs- und Markierungsaufwand aus.

Verkehr am Wochenende: Seit Freitagnachmittag dürfen Stadtbusse durch die Lindenstraße fahren. Am Sonntag, 12 Uhr, wird sie für alle übrigen Kraftfahrzeuge freigegeben. Dazu ist eine Umprogrammierung zahlreicher Ampeln nötig.

So geht es weiter: Die Mitarbeiter der mit dem 1,3 Millionen Euro schweren Gesamtsanierungsprojekt betrauten Baufirma Faber (Schlierscheid/Hunsrück) haben ein langes Wochenende. Erst nach Ende das Moselfestes beginnt am Dienstagmorgen der zweite Bauabschnitt. Diesmal betroffen: Nordallee, Friedrich-Ebert-Allee (jeweils halbseitig) und der Einmündungsbereich der Bruchhausenstraße. Dafür werden halbseitige Straßensperrungen nötig sein. Die Friedrich-Ebert-Allee bleibt in Richtung Nordallee gesperrt und die Franz-Ludwig-Straße Einbahnstraße in Richtung Simeonstiftplatz.

Übernächster Bauabschnitt: Ab der übernächsten Woche steht Bauabschnitt drei auf dem Programm. Dann wird in der Nordallee die zweite Längshälfte saniert.

Beachten: In der kommenden Woche wird auch die Paulinstraße zur Baustelle. Die Stadtwerke starten im nördlichen Abschnitt zwischen Zeughausstraße und Wasserweg Leitungsarbeiten. Der erste Bauabschnitt dauert voraussichtlich bis Dezember. Die Einrichtung der Baustelle beginnt am Montag und soll mit zunächst nur geringfügigen Verkehrsbehinderungen einhergehen. Ab Mittwoch, 15. Juli, gilt in dem 300 Meter langen Abschnitt eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Innenstadt. Liveticker am Dienstag

Lindenstraßen-Vollsperrung in Trier endet am Sonntag
Foto: Birgit Keiser

Wir berichten im Liveticker zur Baustelle und dem Verkehrsfluss am Dienstag ab 7.30 Uhr hier auf volksfreund.de