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Löschen und bergen rund um die Uhr

Löschen und bergen rund um die Uhr

Wie hart und anstrengend ein längerer Einsatz sein kann, haben junge Feuerwehrleute aus Butz weiler bei einer 24-Stunden-Übung zu spüren bekommen. Dabei retteten sie unter anderem einen Verletzten aus einer Grube. Zum Programm gehörte auch ein Besuch bei der Nachbarwehr.

Newel-Butzweiler. "Person in Grube verschüttet"- so lautete das erste Einsatzstichwort für die Jugendfeuerwehr Butzweiler. Während eines simulierten Einsatzes sollten die 14 Jugendlichen um Jugendwart Marco Bamberg den Ernstfall proben. Bereits nach zwanzig Minuten folgte der Funkspruch "Person mittels Falttrage aus Grube gerettet" - nur eine von vielen Aufgaben, die während des 24 Stunden dauern-den Einsatzes von den jungen Leuten zu lösen waren.
"Neben dieser Rettungsübung standen auch Themen wie der richtige Umgang mit Sprechfunkgeräten auf der Tagesordnung", berichtete der Jugendwart. Außerdem hätten die jungen Wehrleute gelernt, wie sie Wasser aus offenen Gewässern entnehmen. Ebenfalls zum Programm der Übung zählte die Verpflegung und das Reinigen der Einsatzmittel - eben alles, was zum "Alltag eines Feuerwehrmann" gehöre.
Frühe Zusammenarbeit


Beim Besuch der Nachbarwehr erläuterte der Neweler Jugendwart Fabian Hank den Gästen aus Butzweiler die Fahrzeuge der Neweler Wehr. Ein Einsatz, der auch bei Jürgen Cordie, dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde Trier-Land auf viel Zustimmung stieß: "Der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Feuerwehren kann nie zu früh gelegt werden", sagte Cordie.
Nach kurzer Nacht und reichhaltigem Frühstück hieß der letzte Programmpunkt für die Floriansjünger "Dienstsport" im Kylltalbad Kordel. Zum Abschluss der Übung zogen Jugendwart Marco Bamberg und sein Betreuerteam ein positives Resümee: "Bei der 24-Stunden-Übung haben wir neben den feuerwehrtechnischen Kenntnissen auch einen großen Schritt in punkto Teamfähigkeit und Gemeinschaftsgefühl gemacht. Wir haben so beste Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen."