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Löschzug "im Mittelpunkt der Welt"

Löschzug "im Mittelpunkt der Welt"

Nicht wenige Verpflichtungen, Beförderungen und Ehrungen gab es beim Löschzug Trier-Olewig, der am vergangenen Wochenende seinen traditionellen Tag der offenen Tür feierte.

Trier-Olewig. (LH) Die Olewiger gehen sehr gerne zu "ihrer" Feuerwehr. Genau dies wurde am Wochenende deutlich. Wenn im Juni so angenehme Freiluftbedingungen herrschen, steht eines fest: Der Löschzug Olewig begeht im und am Gerätehaus seinen traditionellen Tag der offenen Tür. Schließlich haben die Olewiger Brandschützer den besten Draht nach oben.

Zum jährlichen Höhepunkt, wenn "der Löschzug im Mittelpunkt der Welt steht", war Bürgermeister Georg Bernarding gekommen mit einem ganzen Paket von Ehrungen, Beförderungen und Neu-Verpflichtungen im Gepäck.

Als ein "ehrenamtliches Juwel" bezeichnete er den freiwilligen Feuerwehrdienst, der sich in erheblichem Maße von anderen ehrenamtlichen Aufgaben unterscheide. Denn die Freiwillige Feuerwehr, zu der es keine Alternative gebe, sei da für die Sicherheit der Bevölkerung.

Bei einer Alarmierung gebe es kein Überlegen, ob heute lieber doch nicht zum Gerätehaus gefahren werde. Dass es sehr gut um den "hoch motivierten Löschzug Olewig", bestellt sei, zeigten die Beförderungen und Auszeichnungen, die der Chef der Trierer Feuerwehr durch Urkunden und Abzeichen "an den Mann brachte".

Wie Löschzugführer Johannes Haag dankte auch Bernarding den Ehefrauen und Partnerinnen der Wehrangehörigen, die oftmals viel Verständnis für deren Aufgaben aufbrächten. Nicht unerwähnt bei seiner Ansprache ließ Georg Bernarding die momentane Diskussion um die Trie rer Feuerwehr. Der aufgelaufene Investitionsstau werde Millionen Euro verschlingen. Aber die Stadt müsse dem geänderten Gefahrenpotential gerecht werden und die Wehren mit der notwendigen Ausstattung helfen.

Für musikalische Unterhaltung sorgte die "Prätzbähnt" und auch sonst gab es für die vielen Gäste an den beiden Tagen viel Interessantes zu erleben und entdecken.Folgende "Personalien" wurden ausgesprochen: Ehrung von Hauptbrandmeister Peter Audesirk mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz für 35-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr. Brandmeister Norbert Disch erhielt das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes für 25-jährige Tätigkeit. Ferner geehrt wurden für 15-jährige Mitgliedschaft die Hauptfeuerwehrmänner Thomas Schmitt, Sven Schmitz und Mike Jensen; für zehn Jahre Feuerwehrmann Andreas Terges.

Befördert wurden: Max Weber zum Oberbrandmeister, Andreas Schmidt zum Brandmeister, sowie Sebastian Schwaab und Patrick Bechtel jeweils zum Feuerwehrmann. Neu aufgenommen in den Kreis der Aktiven wurden aus dem eigenen Nachwuchs Christoph Schmitt, Mischa Hammes, Benedikt Adam und Stefan Wallerath. Branddirektor Herbert Albers-Hain überbrachte die Glückwünsche der Berufsfeuerwehr-Kollegen.