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Lösung in Sicht: Ersatz für Monolithen

Lösung in Sicht: Ersatz für Monolithen

Die Wogen um den Erbeskopf-Monolithen sind offenbar geglättet: Hans-Dieter Dellwo, Verbandsgemeinde-Bürgermeister in Thalfang, nimmt das Angebot des Birkenfelder Katasteramts an, das einen Austausch-Stein zur Verfügung stellen will.

Thalfang/Birkenfeld. (iro) Die Auseinandersetzung zwischen Thalfang und Hilscheid auf der einen sowie Birkenfeld auf der anderen Seite um das Eigentum am Erbeskopf-Monolithen sind offenbar beendet. In einer Presse-Erklärung teilt der Thalfanger Verbandsgemeinde-Bürgermeister Hans-Dieter Dellwo mit, dass er sich mit dem Vorsitzenden des Vereins für Heimatkunde im Landkreis Birkenfeld, Landrat Axel Redmer, verständigt habe. Beide nehmen den Vorschlag von Klaus Olejnizak, dem Birkenfelder Katasteramts-Chef, an. Dieser hatte in Aussicht gestellt, anstatt des begehrten Vermessungssteins einen Stein aus seinen Beständen zur Verfügung zu stellen. Er soll am Erbeskopf aufgestellt werden, während das Original in Birkenfeld bleibt.Die Eigentumsfrage ist laut Dellwo nicht endgültig geklärt. Aber mit einem "informativen Hinweisschild am Ersatzstein" können dem Erbes kopf-Besucher die Hintergründe vermittelt werden. Gegebenfalls kann das Original im Zusammenhang mit dem Ideenwettbewerb zur Gestaltung des Erbeskopf-Gipfels wieder ins Gespräch kommen, so Dellwo.

Meinung

Stein des Anstoßes

Welcher Stein letztendlich auf dem Gipfel des Erbeskopfes zu Liegen kommt, ist wohl zweitrangig. Viel wichtiger ist, dass die eher philosophische Debatte über die letztendlich korrekte Höhe des Berges so etwas wie ein Stein des Anstoßes gewesen ist. Es scheint so, als ob der Erbeskopf und seine touristische Nutzung zu einem Thema geworden sind. Bisher beschränkte sich die Nutzung wohl eher auf den Wintersport, also auf eine übersichtliche Zeitspanne. Dem Tourismus-Sektor ist damit jedoch nur zum Teil geholfen. Wenn sich nun aufgrund des erwachten Interesses an der Bergspitze ein schlüssiges Konzept für eine permanente Aufwertung finden würde, wäre allen geholfen. Den Menschen sowohl vor, als auch hinter dem Wald. h. jansen@volksfreund.de