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Lokführer in Trier durch Faustschlag verletzt

Kriminalität : Maskenmuffel schlägt Lokführer – Bundespolizei Trier sucht Zeugen

Ein Maskenverweigerer hat am Dienstagabend am Haltepunkt Trier-Süd einen Lokführer mit der Faust vor den Kopf geschlagen. Zuvor ist er des Zuges verwiesen worden.

Ein 22-jähriger Lokführer der Regionalbahn 12585 ist laut Bundespolizei Opfer einer mutmaßlich begangenen Körperverletzung geworden. Die Tat soll sich am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr am Haltepunkt Trier-Süd ereignet haben.

„Ein bisher unbekannter Mann schlug dem eingesetzten Lokführer unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf. Dabei erlitt dieser leichte Verletzungen und konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen“, beschreibt die Polizei die Tat. Vorausgegangen sei ein Ausschluss von der Weiterfahrt. Der Grund: Der Reisende habe sich geweigert, eine Maske im Zug zu tragen, und habe auch kein Zugticket vorlegen können.

Im Anschluss flüchtete der Angreifer laut Polizei in unbekannte Richtung. Der Vorfall wurde offensichtlich von mehreren Bahnreisenden wahrgenommen.

Beschreibung des Tatverdächtigen: Es soll ein 40 bis 45 Jahre alter Mann gewesen sein, der etwa 1,75 Meter groß ist und graue Haare sowie einen Bart hat. Gekleidet war der Mann laut Polizei mit einer braun-grünen Bomberjacke.

Die Bundespolizei Trier hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise zu dem Vorfall unter 0651 - 43678-0 entgegen.

(red)