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Lorscheid plant weiteren Ausbau - Straße Kreuzfelder ist 2014 dran

Lorscheid plant weiteren Ausbau - Straße Kreuzfelder ist 2014 dran

Im Lorscheider Ortskern erneuern die Verbandsgemeindewerke Ruwer seit August Kanäle und Wasserleitungen. 2014 ist auch die Straße Kreuzfelder an der Reihe. Deshalb will die Gemeinde dort parallel die Straße ausbauen - und sucht jetzt eine Variante, die den Geldbeutel der Anlieger schont.

Lorscheid. In der Lorscheider Hauptstraße sind die Arbeiten an Kanal und Wasserleitungen beendet, der erste Bauabschnitt ist fast abgeschlossen. In den kommenden zwei Jahren nehmen die Verbandsgemeindewerke Ruwer die nächsten Etappen auf der Hauptstraße (Einmündung Im Geißbungert bis Feldstraße) und in der Straße Kreuzfelder in Angriff, um dort ebenfalls den Kanal zu erneuern und neue Hausanschlüsse zu legen.
Die Ortsgemeinde Lorscheid will diese Gelegenheit nutzen, parallel zu den Arbeiten der Werke die Fahrbahn zu erneuern. Der Gemeinderat sprach sich in der zurückliegenden Sitzung einstimmig dafür aus, dass eine Sanierung der Straße Kreuzfelder dringend notwendig ist.
Ortsbürgermeister Ludwig Welter präsentierte eine erste Kostenschätzung für das Ausbauprojekt, an dem auch die elf Anlieger finanziell beteiligt werden. Etwa 220 000 Euro wird der Ausbau kosten. "Das sind aber nur Richtwerte", bekräftigte Welter.
Die VG-Werke würden davon etwa 20 000 Euro übernehmen, die Gemeinde einen Anteil von 30 Prozent (etwa 66 000 Euro), wie der Rat beschloss. Damit hätten die elf Anwohner jeweils rund 12 000 Euro zu zahlen.
Anlieger üben Kritik


Eine Summe, die bei den anwesenden Anliegern für Entrüstung sorgte. Ihre Kritik: Die Straße werde bereits zum zweiten Mal ausgebaut, einige Anlieger würden daher zweifach finanziell belastet. Aus den Reihen der Ratsmitglieder kam daher der Vorschlag, eine preiswertere Ausbauvariante zu wählen. Möglich sei ein Bestandsausbau, bei dem nur die obereren Asphaltschichten erneuert werden. Dieser Lösung stimmten auch die Anlieger zu. Mit der Prüfung verschiedener Ausbauvarianten und ihrer Kosten soll nun ein Ingenieurbüro beauftragt werden. Baubeginn wird laut Ortschef Welter "frühestens 2014" sein. cweb