Lustige Frauen und schnelles Kennenlernen im Stadtmuseum

Trier · Das Stadtmuseum Simeonstift bietet in den kommenden Tagen folgende Veranstaltungen an: Dienstag, 16. Februar, 19 Uhr: "Das wäre doch gelacht!" Kabarett, Tanz und Gesang - Kulturelle Freiräume in der Neuen Frauenbewegung in Trier. Humor, Satire und Kunst waren seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Frauenbewegung.

Die Historikerin Tamara Breitbach beleuchtet heute Abend, wie Frauen im Trier der 1980er und 1990er mit Witz und Haltung für ihre Rechte kämpften und sich kulturelle Freiräume schufen - sei es durch Kabarett, Theater oder Konzerte. Der Vortrag im Rahmen der Ausstellung "Die bessere Hälfte. Frauenbilder und Künstlerinnen aus der Sammlung" beginnt um 19 Uhr und dauert eine Stunde. Der Eintritt beträgt sechs Euro, Studenten haben freien Eintritt.
Samstag, 20. Februar, 18 Uhr: Art Dating - Trierer Künstlerinnen stellen sich vor. Über Jahrhunderte war die Kunstgeschichte von Männern bestimmt, Künstlerinnen waren bis ins 20. Jahrhundert eine Seltenheit. Auch in der städtischen Kunstsammlung sind Künstlerinnen in der Minderheit. Im Rahmen der Ausstellung "Die bessere Hälfte. Frauenbilder und Künstlerinnen aus der Sammlung" bietet das Stadtmuseum weiblichen Kunstschaffenden aus Trier eine Plattform. Im Stil eines Speed-Datings haben Besucher bei freiem Eintritt die Möglichkeit, die Positionen und Arbeitsweisen von Trierer Gegenwartskünstlerinnen auf einen Blick kennenzulernen. Der Eintritt ist frei.
Sonntag, 21. Februar, 11:30 Uhr: Der erste Trierer - ein Iraker? Führung zu Migrationsgeschichte(n) mit Professor Frank G. Hirschmann. Von jeher war Trier ein Anziehungspunkt für Menschen aus nah und fern. Angefangen beim legendären Stadtgründer Trebeta in orientalischer Tracht, über den heiligen Simeon, die "welschen" Weber, mainfränkische Baumeister, den Pariser Gründer der Trie rer Porzellanmanufaktur bis hin zur italienischen Eisdielen-Dynastie.
In einer Führung durch das Stadtmuseum Simeonstift stellt Professor Frank G. Hirschmann am Sonntag ab 11.30 Uhr die verschiedenen Zuwanderer der vergangenen Jahrhunderte vor und unterstreicht deren Einfluss auf die Geschichte und Entwicklung der Stadt. Der Eintritt kostet sechs Euro. red