Betrunken und zu schnell Nach 42 Kilometer langer Flucht von Luxemburg bis Trier: Autofahrer verurteilt

Trier · Vom Hauptbahnhof in Luxemburg bis zu einer Tiefgarage in Trier ist ein Mann vor der Polizei geflohen. Am Montag hat er sich für diese Fahrt vor Gericht verantworten müssen. Wie das Urteil ausfällt und warum der Fall eine gewisse Brisanz hat.

Mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde soll ein Mann in seinem Auto von Luxemburg bis Trier vor der Polizei geflohen sein.

Mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde soll ein Mann in seinem Auto von Luxemburg bis Trier vor der Polizei geflohen sein.

Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Ein zum Tatzeitpunkt 43-jähriger Kanadier ist am 6. Februar 2021 betrunken und mit überhöhter Geschwindigkeit von Luxemburg bis nach Trier vor der Polizei davongerast. Er hat dabei auch mehrfach Polizeiautos touchiert. Das hat er am Montag in Form einer Erklärung seines Verteidigers vor Gericht gestanden. Doch hat er sein Fahrzeug als Waffe eingesetzt, um Polizeisperren zu durchbrechen? Wollte er bewusst andere Menschen verletzen oder Fahrzeuge beschädigen? Oder war es eine Kurzschlussreaktion, die ihn zu der halsbrecherischen Aktion bewogen hat?