Illegale Dienste Rotlicht-Prozess: Luxemburger Gericht verurteilt Trierer Angeklagte

Luxemburg · Sechs Angeklagte wurden in Luxemburg schuldig gesprochen. Dabei ging es um ihre Arbeit für ein Trierer Bordell. Das juristische Gerangel um den mutmaßlichen Hauptverantwortlichen geht indes weiter.

In Luxemburg ist das Rotlichtgewerbe strenger reglementiert als in Deutschland.

In Luxemburg ist das Rotlichtgewerbe strenger reglementiert als in Deutschland.

Foto: dpa/Andreas Arnold

Im Rotlicht-Prozess gegen mehrere ehemalige Mitarbeiter eines Trierer Bordells sind die sechs Angeklagten am Donnerstag vom Luxemburger Bezirksgericht zu Bewährungsstrafen zwischen sechs Monaten und anderthalb Jahren verurteilt worden. Das sagte der Sprecher der luxemburgischen Justizverwaltung, Henri Eippers, unserer Redaktion. Zwei der drei angeklagten Frauen wurden danach zu je 18 Monaten auf Bewährung verurteilt, eine Angeklagte zu einem Jahr. Außerdem dürfen sie in den nächsten fünf Jahren nicht mehr in der luxemburgischen Gastronomie tätig sein und müssen jeweils 1000 Euro Geldstrafe zahlen. Die drei mitangeklagten Männer verurteilte die 12. Strafkammer des Bezirksgerichts zu sechsmonatigen Bewährungsstrafen. Eine längere Begründung für die Verurteilung gab es zunächst nicht.