Maihoroff in Paris

TRIER. (DiL) Triers künstlerisches "enfant terrible", der Pianist und Autor Karl Maihoroff, betritt neues Terrain: Am Freitag, 25. April, stellt er als Schauspieler und Regisseur Patrick Süskinds Stück "Der Kontrabass" in Paris vor.

Halber"Wahlpariser" ist Maihoroff schon lange, verschickt er doch seinePost schon seit Jahren gerne mit dem Stempel der französischenHauptstadt. Bislang beschränkte er sich auf seine Tätigkeit als Leiter einer Drehbuch- und Filmwerkstatt und gelegentliche Auftritte als Organist und Pianist. Nun tritt er erstmals als Darsteller und Regisseur ins Rampenlicht, mit Süskinds Publikumsrenner "Der Kontrabass", den nach seiner Einschätzung "jedes Schulkind in Paris kennt".

Bis dato allerdings, zumindest im Theater, nur in übersetzter Fassung. Er wolle "den sprachverliebten Franzosen erstmals das deutsche Original zumuten", sagt der Trierer Multi-Künstler. Als passenden Ort des Geschehens hat er sich die "Eglise Evangelique Allemande" in der Rue Blanche ausgesucht. Laut Programmheft hat sich ein 14-köpfiges Team an der Vorbereitung der Produktion beteiligt, wobei Insider vermuten, dass sich hinter einigen der Namen wiederum Karl Maihoroff persönlich verbirgt.

Für alle Trierer, denen der Termin in dieser Woche möglicherweise zu kurzfristig kommt, ist auch eine zweite Vorstellung im Angebot: Am Freitag, 16. Mai, ebenfalls um 20.30 Uhr.

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