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Mann auf freier Strecke angefahren

Mann auf freier Strecke angefahren

Erneut ist ein Fußgänger bei einem nächtlichen Unfall auf der B 51 angefahren worden. Warum der 49 Jahre alte Mann außerhalb von Hohensonne unterwegs war, ist ungeklärt. Auch weiß die Polizei nicht, wer den Mann angefahren hat.

Aach. Dieser Verkehrsunfall wirft viele Fragen auf. Am frühen Freitagmorgen ist auf der B 51 wenige Hundert Meter nördlich von Aach-Hohensonne ein 49-jähriger Trierer schwer verletzt gefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass er sich die Verletzungen bei einem Unfall zugezogen hat. Wann dieser Unfall geschah, wie er sich genau abspielte, warum der Verletzte dort unterwegs war und wer die Kollision verursacht hat, ist derzeit noch völlig offen.

Möglicherweise hat der mit schweren Verletzungen im Krankenhaus liegende Trierer zwei LKW-Fahrern sein Leben zu verdanken. Der eine ist ein ebenfalls 49-jähriger LKW-Fahrer. Der hatte um 3.47 Uhr über Notruf gemeldet, dass er auf der B 51 in der Nähe von Trier einen verletzten Mann gefunden habe.
Fußgänger am Straßenrand


Der Kraftfahrer war aus Richtung Trier in Richtung Bitburg gekommen. Der zweite wahrscheinliche Lebensretter, ein in Richtung Trier fahrender Kraftfahrer, hatte per Lichthupe und durch ein ausweichendes Fahrmanöver auf einen auf der Fahrbahn sitzenden Mann aufmerksam gemacht.

So aufmerksam gemacht, gelang es dem 49-jährigen LKW-Fahrer nach Informationen der Polizei gerade noch, auszuweichen und anzuhalten. Er kümmerte sich um den noch ansprechbaren Mann und verständigte die Rettungsdienste.

Aufgrund der ersten Ermittlungen wird davon ausgegangen, dass der Mann zu Fuß unterwegs gewesen war und eine Kollision mit einem LKW hatte. Diese Angaben hatte der Trierer gegenüber dem 49-jährigen Zeugen und den herbeigeeilten Rettungskräften gemacht.

Eine ergänzende Vernehmung des Verletzten war bislang nicht möglich, sodass der Unfallhergang noch völlig unklar ist, teilt die Polizei mit. Die Unfallstelle auf der Bundesstraße 51 wurde wegen der Unfallaufnahme und der notwendigen Spurensuche bis gegen 6.30 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt. Von der Staatsanwaltschaft Trier wurde zudem ein Gutachten in Auftrag gegeben, um den Unfall aufklären zu können.

Die Polizeiinspektion Trier hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht eingeleitet.
Zeugen, die in der Nacht zum Freitag beziehungsweise in den Morgenstunden einen Fußgänger auf der B 51 im Bereich Hohensonne/Newel bemerkt haben oder Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Trier, Telefon 0651/9779-3200, in Verbindung zu setzen. Insbesondere wird der LKW-Fahrer gesucht, der per Lichthupe auf den auf der Fahrbahn sitzenden Mann aufmerksam gemacht hat.Extra

Fußgängerunfälle:
Tödliche Verletzungen zog sich am Abend des 23. Dezember 2013 ein 54-jähriger Fußgänger zu, der die B 51 auf Höhe des Gewerbegebiets Trierweiler-Sirzenich in Richtung Industriegebiet hatte überqueren wollen. Der Mann aus dem Landkreis Trier-Saarburg war dabei von einem Auto erfasst worden. Die 19-jährige Autofahrerin hatte einen Schock erlitten.
Auf dem Heimweg aus einer Gaststätte war in den Abendstunden des 28. Dezember 2013 ein 61 Jahre alter Mann im Hunsrück nahe Sensweiler (Landkreis Birkenfeld) auf der K 52 tödlich verletzt worden. Der Mann war von einem Auto angefahren worden. Der Verursacher hatte Unfallflucht begangen, wurde jedoch wenige Tage später ermittelt. Es handelte sich um einen 29-jährigen Mann.
Im Februar 2005 war ein 19-Jähriger unweit von Welschbillig-Windmühle gestorben. Er war in den frühen Morgenstunden auf der dort zweispurigen Bundesstraße 51 unterwegs gewesen. Ein in Richtung Bitburg fahrender PKW hatte den Mann erfasst, der später seinen Verletzungen erlegen war. har