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Marienfeldstraße in Ehrang wird ausgebaut. Bewohner erreichen Häuser nicht

Verkehr : Straßenausbau stellt Anwohner vor Parkproblem

Nach dem Ausbau der Ehranger Marienfeldstraße gibt es aber mehr Platz vor den Häusern. Die Kosten sind auf eine Million Euro gestiegen.

Bewohner erreichen ihre Häuser nicht mehr, Schüler müssen einen riesigen Umweg zur Schule nehmen, und geparkt werden muss auf einem gemieteten Parkplatz statt vor der eigenen Haustür.

So sieht die Situation in der Marienfeldstraße in Trier-Ehrang aus, denn diese wird ausgebaut und erneuert. Deswegen stehen Zäune am Anfang der Straße und versperren den Weg zu sechs Wohnhäusern.

Wenn der nahe gelegene Parkplatz mit seinen vier Stellplätzen voll ist, bleibt nur eine etwa 100 Meter entfernte Fläche übrig.

Der Ausbau der Marienfeldstraße verlegt die Straße von teilweise privatem auf öffentliches Gelände, so dass Anwohner mehr Platz für private Nutzung vor dem Haus haben. Zudem sind neue Parkflächen und ein Wendepunkt geplant. Die Fläche am Ende der Straße wird vor allem durch Fußgänger genutzt, daher entsteht dort ein verkehrsberuhigter Bereich, der durch Betonpoller abgetrennt wird. Dieser Bereich wird Grundschule, Marienfeldstraße und das Einkaufszentrum in der Nähe miteinander verbinden.

Um eine solche Verbindung zu gewährleisten, wird ein neuer Durchbruch durch die Stadtmauer notwendig, wobei der alte Durchbruch durch ein Eisentor geschlossen wird. Das soll zum einen verhindern, dass dort weiter Menschen hindurchgehen, andererseits soll aber weiterhin Licht hindurchscheinen.

Der Ausbau der Straße sollte ursprünglich 638 000 Euro kosten, aufgrund einer „notwendigen Erhöhung der Baunebenkosten“ sind die Kosten allerdings um 362 000 Euro auf etwa eine Million Euro gestiegen. Dies liegt vor allem an belasteten Bodenmassen und an Wurzelbrücken, die nach einer Prüfung im Spätsommer 2019 für nötig empfunden wurden.