600 Stufen Triers steilster Fußweg: Stadt hat kein Geld - So soll die Himmelsleiter trotzdem begehbar gemacht werden

Trier-West/Markusberg · Die Stadt tut sich weiterhin schwer in ihren Bemühungen, den steilen Fußweg von Trier-West zum Markusberg wieder offiziell begehbar zu machen. Da sind die Kurfürst-Balduin-Realschule plus und eine private Initiative schon viel weiter.

 Die Stadt Trier hat noch keinen Plan, wie es mit der versprochenen Reaktivierung des Himmelsleiter-Wegs weitergehen könnte. Derweil stehen die Kurfürst-Balduin-Realschule plus und Albrecht Classen (hinten rechts) längst mit Rat und Tat bereit.

Die Stadt Trier hat noch keinen Plan, wie es mit der versprochenen Reaktivierung des Himmelsleiter-Wegs weitergehen könnte. Derweil stehen die Kurfürst-Balduin-Realschule plus und Albrecht Classen (hinten rechts) längst mit Rat und Tat bereit.

Foto: Roland Morgen

Trotz Wind, Wetter und deutlich sichtbarem „Verbot für Fußgänger“-Schild: Auf der Himmelsleiter herrscht reger Betrieb. Auf „zwei Dutzend Leute“ schätzen Bewohner des Markusberges die Zahl der Nutzer, die täglich auf dem steilen Fußweg zwischen Trier-West und der Markuskapelle hoch über der Weststadt unterwegs sind. Kürzlich sogar eine vierköpfige Wandergruppe aus Köln, und das nicht zum ersten Mal: „Der Weg ist etwas ganz Besonderes. Wenn wir in Trier sind, gehört er zu unserem Programm.“