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Marx fordert Aufbruch

TRIER. (red) "Die Vorbereitung dieses Ereignisses soll zu einem geistlichen Aufbruch unserer Kirche werden." Das hat Bischof Reinhard Marx mit Blick auf den Weltjugendtag 2005 in einem Brief an die Gläubigen betont.

In einem Hirtenbrief, der am Sonntag in den Gottesdiensten im Bistum verlesen wurde, fordert der Bischof: "Wir müssen die Zeichen der Zeit und unsere Verantwortung erkennen, uns selbst im Glauben zu erneuern und missionarisch Kirche zu sein." Dabei sei der Weg zum Weltjugendtag eine außerordentliche Chance und Verpflichtung. Der Weltjugendtag findet vom 16. bis 21. August 2005 in Köln statt. Im Vorfeld werden Jugendliche aus aller Welt im Bistum Trier zu Gast sein. "Freuen Sie sich mit uns über dieses große Ereignis", wendet sich der Bischof an die Christen im Bistum Trier. Er ruft sie dazu auf, den Weltjugendtag zu ihrem persönlichen Anliegen zu machen.Jugendliche sollen bei Familien wohnen

Bischof Marx hofft, dass die jungen Leute aus aller Welt "in unseren Familien, in unseren Pfarreien und Gemeinschaften, in unseren Verbänden und Einrichtungen eine herzliche Gastfreundschaft erleben" werden. Schön wäre es für den Bischof, wenn möglichst viele der Jugendlichen in Privatquartieren wohnen könnten. Daher bittet Marx die Gläubigen schon jetzt um ihre Mitwirkung und Unterstützung sowie und um das Gebet für eine gute Vorbereitung und ein gutes Gelingen des Weltjugendtags, damit dieser wirklich zu einem großen Fest des Glaubens werde: "Die Jugend der Welt freut sich auf Deutschland. Geben auch wir der Freude Raum, Gastgeber beim 20. Weltjugendtag 2005 sein zu dürfen." Der Weltjugendtag entstand Mitte der 80-Jahre auf Initiative von Papst Johannes Paul II. Er findet jedes Jahr statt, wobei alle zwei bis drei Jahre hunderttausende Jugendliche an einem Ort zum Beten und Feiern zusammenkommen. Das letzte zentrale Treffen war 2002 in Toronto. 2005 steht der Weltjugendtag in Köln unter dem Motto: "Wir sind gekommen, um Ihn anzubeten."