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Maßnahme zur Unfallprävention

Maßnahme zur Unfallprävention

Radarkontrollen

Zur Berichterstattung über Straßenschilder, die in der Stadt Trier auf Radarkontrollen hinweisen sollten:

Es erschließt sich mir nicht, dass sich der Trierer Stadtrat mehrheitlich gegen eine zusätzliche Möglichkeit zur Unfallprävention entschieden hat. Der Hintergrund des UBT-Antrages sollte doch wohl ausschließlich dieses Ziel verfolgen, auswärtige Gäste der Stadt dahingehend zu sensibilisieren, in einem ganz besonderen Maße die vorgegebenen Geschwindigkeitsvorgaben einzuhalten. Aus eigener Erfahrung heraus weiß ich, dass ein solcher Hinweis "Vorsicht - verstärkte Radarkontrollen" die gewünschte, psychologische Wirkung auf das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer einmal mehr einlöst.
Darüber hinaus wurde mit diesem ablehnenden Ratsbeschluss eine gute Möglichkeit verpasst, dass die leidige Diskussion innerhalb der Bürgerschaft hinsichtlich "Abzocke" ansatzweise aufgeweicht und eine gewisse Glaubwürdigkeit bezüglich dieser verstärkten Geschwindigkeitsmessungen innerhalb der Stadt Trier hergestellt wird.
Natürlich ist es richtig, dass ein Fahrzeugführer sich grundsätzlich und überall an die vorgegebene Straßenverkehrsordnung zu halten hat. Als "Unsinn" kann jedoch keine Maßnahme bezeichnet werden, die als zusätzliche Maßnahme zur Unfallprävention dient und darüber hinaus die vielen Gäste der touristisch geprägten Stadt Trier bereits an den Grenzen des Stadtgebietes auf diese verstärkten Geschwindigkeitsüberwachungen hinweist.
Die Tatsache, dass es sich nur um relativ wenige Einsätze dieser Überwachungsmaßnahmen handelt, sollte selbstredend nicht auf diesem Warnschild angebracht werden. Persönlich bin ich sehr enttäuscht über das Beschlussergebnis und stelle mir ernsthaft die Frage, inwieweit dieser sinnvolle wie zielführende Antrag mehrheitlich positiv entschieden worden wäre, wenn er denn dem "Hirn" der SPD oder dem von Bündnis 90/Die Grünen entsprungen wäre. Diese Entscheidung ist für mich eine klare Absage an eine verantwortliche, weitsichtige Politik - schade für die Stadt Trier!
Peter Bruns
Langsur-Mesenich