Max-Planck-Gymnasium

Im Unterrichts-Schema des MPG gibt es einen dicken roten Block mit der Überschrift MINT-EC. Die für Laien rätselhafte Abkürzung bedeutet Exzellenz-Center für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, und damit ist das bekannteste Profil-Element bereits skizziert.

Zudem gibt es jedes Jahr eine Sport-Klasse und in der Orientierungsstufe eine Bläser-Klasse.

Eine Ganztagsschule in Angebotsform wird derzeit von 90 Schülern wahrgenommen.

Zum Sprachen-Portfolio zählen neben den Optionen Englisch und Französisch (als erste Fremdsprache) auch "Exoten" wie Russisch und Japanisch, für Spanisch und Latein werden sogar Leistungskurse angeboten.

Es gibt breitgefächerte Sport-, Musik- und Technik-AGn. Aus früheren Jahren ist die Musiktheater-AG als Talentschmiede bekannt. Unter den mehr als 40 Arbeitsgemeinschaften sind auch ungewöhnliche zu Themen wie Ägypten, Island oder dem Bürgerhaushalt der Stadt Trier. Die Schülerzeitung heißt "Distelblatt", zudem erscheint ein schulisches Jahrbuch. Nicht zu vergessen die Online-Mathematikzeitung "Mad Max."

Soziales Lernen gehört in jeder Klassenstufe zum Programm, regelmäßige Klassen- und Studienfahrten, Besinnungs- und Projekttage ebenso. Das MPG unterhält ein eigenes Landschulheim. Die Schülervertretung engagiert sich für Afrika und Indien.

Austauschprogramme existieren mit Frankreich, Russland, den USA und Island, Großbritannien ist derzeit im Aufbau.

Am vor 100 Jahren erbauten, architektonisch durchaus edlen Gebäude ist einiges sanierungsbedürftig. Die Ausstattung bei den Naturwissenschaften und das mediale Angebot ist dagegen auf der Höhe der Zeit - bis hin zur Online-Lernplattform.

Neben der schon durch den Namensgeber (Physik-Nobelpreisträger 1918) festgelegten naturwissenschaftlichen Ausrichtung gehört zur Philosophie des Max-Planck-Gymnasiums die Förderung des eigenverantwortlichen Lernens. "Lernen lernen" steht deshalb von Anfang an im Mittelpunkt. Als Leitidee benennt die Schule das Motto: Fördern durch fordern und erziehen.

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