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Mehr als 12 000 Euro gespendet: Bekond aktiv leistet Hilfe vor Ort

Mehr als 12 000 Euro gespendet: Bekond aktiv leistet Hilfe vor Ort

Seit 36 Jahren unterstützt die Dorfgemeinschaft in Bekond Entwicklungsprojekte. Alleine in diesem Jahr hat der Verein "Bekond aktiv - gemeinsam gegen den Hunger" mehr als 12 000 Euro überwiesen, unter anderem für Erdbebenopfer in Italien und die Welthungerhilfe in Kenia.

Bekond. Bei seiner Mitgliederversammlung am Freitag, 9. Dezember, um 20 Uhr im Hotel Pelzer möchte der Verein Bekond aktiv seine Aktivitäten für das kommende Jahr festlegen.
Die Bekonder unterstützen seit mehr als 36 Jahren Entwicklungshilfeprojekte. Dabei ist es seit jeher das Anliegen, dort zu helfen, wo die Menschen ihre Heimat haben.
Eine gute Grundversorgung und bessere Bildungschancen sollen dazu beitragen, dass Menschen keinen Grund haben, die Heimat zu verlassen.
Im laufenden Jahr hat der Verein 12 633 Euro für folgende Projekte überwiesen: 1000 Euro für Erdbebenopfer in Italien über Caritas International, 4000 Euro über die Salesianerinnen Don Boscos in Kenia für deren Kinder- und Jugendprojekte. Hier besteht ein reger Kontakt mit "Sister Lucy", die schon einmal in Bekond war.
Weitere 4000 Euro gingen über die Welthungerhilfe nach Kenia. Ziel ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und Brunnenbau- und Ausbildungsprojekte in armen und trockenen Regionen des Landes zu unterstützen.
2000 Euro fließen für ein Schulprojekt in Ruanda über die Deutsche Welthungerhilfe. Die Zusammenarbeit mit der Welthungerhilfe begann mit dem ersten Krumpernfest im Jahre 1980.
Weitere Hilfen: 1033 Euro für ein Schulprojekt in Ruanda über die Europäische Sportakademie,
500 Euro für ein Schulprojekt in Ecuador über einen FSJ-ler aus Bekond, 100 Euro für die Projekte der "10-Cent-Lawine".
Außerdem haben Mitglieder des Vereins im Rahmen einer Projektreise nach Kenia direkt vor Ort verschiedene Projekte mit Geld und Geräten (unter anderem Nähmaschinen) unterstützt. Außerdem wurden Suppenküchen unterstützt, Schuluniformen in Auftrag gegeben und die Produktion von Kunsthandwerk gefördert.
Zwei Mitglieder des Vereins halten sich derzeit in Kenia auf, um Projekte zu unterstützen. red