Mehr Platz für die Feuerwehren

Mehr Platz für die Feuerwehren

Franzenheim soll ein neues Feuerwehrgerätehaus bekommen, die Unterkunft der Wehr in Hockweiler wird erweitert. Diese Beschlüsse hat der Verbandsgemeinderat Trier-Land in einer Sitzung in Schleidweiler gefasst.

Franzenheim/Hockweiler. Gute Nachrichten für die Feuerwehren Franzenheim und Hockweiler: Die Mitglieder des Verbandsgemeinderats Trier-Land haben ihre Hilferufe erhört und dafür gestimmt, dass beide Wehren künftig bessere Unterkünfte bekommen.
In Franzenheim ist ein Neubau geplant. Wie Ortsbürgermeister Johann Jäckels bei der jüngsten Ratssitzung im Bürgerhaus Schleidweiler mitteilte, soll das Projekt zusammen mit der Erweiterung des Gemeindehauses als Anbau verwirklicht werden. Dadurch könnten Synergieeffekte genutzt werden: Die Wehr könne die größere Küche des Bürgerhauses mitnutzen, und die Toiletten im unterkellerten Bereich des Neubaus seien direkt vom Jugendraum aus zugänglich. Eine neue Unterkunft für die Feuerwehr sei dringend erforderlich, sagte Jäckels, derzeit sei die Wehr in einer viel zu kleinen Garage untergebracht. Den Antrag auf vorzeitigen Baubeginn begründete er damit, dass jetzt "Personal für Eigenleistungen" da sei.
Das Gemeindehaus soll 2014 erweitert werden. Die Gemeinde ist bereit, den zu erwartenden Zuschuss des Landes von knapp 60 000 Euro vorzufinanzieren, bis er bewilligt ist. Das könnte acht bis zehn Jahre dauern. Die Gesamtkosten des Projekts werden mit 198 000 Euro beziffert. Rat und Verwaltung begrüßten das Franzenheimer Konzept.
Hinten und vorne zu klein ist auch das Feuerwehrdomizil in Hockweiler. Es gibt im Untergeschoss des Gemeindehauses einen 43 Quadratmeter großen Stellplatz für einen Tragkraftspritzenanhänger (TSA) sowie ein WC; laut Feuerwehr-Bedarfsplan soll Hockweiler ein TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) bekommen. Hinzu kommt ein Personalzuwachs: Die Wehr ist in den vergangenen Jahren von elf auf 22 Aktive angewachsen, die Jugendfeuerwehr hat mittlerweile 13 Mitglieder.
Im Jahr 2013 soll der seitliche Anbau, eine 38 Quadratmeter große Fahrzeughalle, weitestgehend in Eigenleistung erbaut sein. Anschließend wird sie der Verbandsgemeinde Trier-Land übergeben. Die Materialkosten werden auf 40 000 Euro beziffert. alf