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Verkehr: Mehr Sicherheit auf dem Überweg

Verkehr : Mehr Sicherheit auf dem Überweg

Das Stadt-Tiefbauamt hat provisorische Verkehrsinseln am Konstantinplatz installiert.

Mitarbeiter des städtischen Tiefbauamts haben am Donnerstag auf den Zebrastreifen am Konstantinplatz provisorische Verkehrsinseln angelegt. Die Querungsinseln sind Vorboten einer grundlegenden Änderung.

Lieferverkehr, Stadtbusse, Radfahrer, Touristenströme: Am Konstantinplatz mit den Einmündungen Konstantinstraße, Weberbach, Mustorstraße und An der Meerkatz herrscht meistens noch mehr Betrieb als anderswo in der Altstadt. Deshalb soll der Bereich ab 2020 in eine verkehrsberuhigte Zone umgewandelt werden. Kraftfahrer dürfen dann nur noch mit maximal Tempo 20 unterwegs sein.

Nach Abschluss der Umgestaltung  sollen die beiden Zebrastreifen entfernt werden. Wegen der Breite der Fahrbahn entsprechen sie nicht mehr den Sicherheitsanforderungen. Gemeinsam mit 25 weiteren Fußgängerüberwegen in Trier sollen sie laut Stadtratsbeschluss vom April durch alternative Querungshilfen ersetzt werden.

Die frisch installierten Inseln dienen im doppelten Sinne als „Überbrückungshilfe“: Sie sollen ab sofort bis zur offiziellen Umgestaltung die Verkehrssicherheit für die Fußgänger erhöhen. „Auf der Mitte der Fahrbahn bieten sie einen sicheren Raum für bis zu zehn Fußgänger. Die Wegstrecke, die in einem Zug zurückgelegt werden muss, verringert sich jeweils um die Hälfte“, heißt es in einer Mitteilung des Stadt-Presseamtes. Die provisorischen Verkehrsinseln bestehen aus Kunststoff und können nach ihrem Einsatz am Konstantinplatz an anderer Stelle wiederverwendet werden.