Mehr Unterstützung für den Monatsmarkt
Trier-Ehrang · Der TV-Bericht über den Ehranger Monatsmarkt, in dem Händler deutliche Kritik an der Gemeinschaft Ehranger Ortsvereine (GEOV) geübt haben, hat beim Vorsitzenden der GEOV Widerspruch ausgelöst. Horst Lorig weist die Vorwürfe zurück, stellt aber "nach einem Blick in den Vertrag" auch Verbesserungen in Aussicht.
Trier-Ehrang. "Zu wenig Werbung, keine organisatorische Unterstützung", lautete die Kritik, die unter anderem von Kurt Liss und Udo Feltes vom Verein der Marktkaufleute Eifel-Mosel-Hunsrück geübt wurde. Sie richtet sich an die GEOV, die vor etwas über einem Jahr den Monatsmarkt in Ehrang etablierte. Nach anfänglich guter Besucherresonanz sind jetzt aus Händlersicht zu wenig Kunden auf dem Markt, so dass er für sie nicht lukrativ sei. Horst Lorig, Vorsitzender der GEOV, gibt die Kritik zurück. In einer Rundmail an zwei Dutzend Vereine in Ehrang beschreibt er detailliert, wo und welche Werbeplakate im Stadtteil verteilt wurden, um so auf den Monatsmarkt hinzuweisen.
Auch dem Vorwurf, dass zu wenig Frischeprodukte angeboten würden, begegnet er: "Der Vorstand der Marktkaufleute wurde bereits mehrmals gebeten, Stände mit Frischware, Fleisch, Fisch und anderem zu organisieren und vor allem einen Anbieter von Materialien des täglichen Bedarfs wie Kleinwerkzeug, Nägel, Schrauben zum Mitmachen zu bewegen." Zudem habe die GEOV ab Juli die monatliche Veranstaltungsgebühr von 250 auf 150 Euro ermäßigt. "Jammern und klagen gehören zum Handwerk", kritisiert Lorig seinerseits die Marktleute. Er betont, wie wichtig für Ehrang das weitere Bestehen des Monatsmarkts sei. In der Tat hatte der Markt in seiner Startphase sichtbar den Stadtteil belebt. Lorig hofft, dass die Händler den Markt auch über das Ende des Jahres hinaus betreiben und "einen erneuten Anlauf wagen" werden. Er verspricht: "Auch wir von der GEOV werden mehr für den Markt tun, damit er Bestand hat!" Nach "einem Blick in den Vertrag" mit den Marktkaufleuten sei ihm bewusst, dass die GEOV die "Werbung für den Monatsmarkt intensivieren" müsse. Dafür wolle er sorgen. gsb