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Mehrere Demos in Trier beeinflussen am Samstag den Verkehr

Verkehr : Samstag ist Demo-Tag in Trier – viele Straßen gesperrt

Zehn Veranstalter haben öffentliche Aktionen bei der Verwaltung angemeldet. Das führt zu diversen Verkehrsbehinderungen.

Mehrere Demonstrationen und Gegendemos prägen am Samstagnachmittag, 27. Februar, die Trierer Innenstadt und den Straßenverkehr. 

Eine der Versammlungen ist ein Fackelzug des NPD-Kreisverbandes Trier, bei dem zum Gedenken an die getötete Triererin Edith Blum demonstriert wird. Der Marsch beginnt laut Anmeldung bei der Stadt Trier mit einer Auftaktkundgebung am Heuschreck-Brunnen und führt von der Fleischstraße über die Nagelstraße bis zum SPD-Bürgerbüro.

Danach geht er auf dem gleichen Weg wieder zurück zum Heuschreck-Brunnen, über die Stresemannstraße, Brückenstraße, Karl-Marx-Straße und endet auf der Römerbrücke mit einer Abschlusskundgebung.

Die Aufstellung am Heuschreckbrunnen, für die etwa 20 Teilnehmer erwartet werden, soll ab 16.30 Uhr erfolgen.

Etwa für den gleichen Zeitraum haben fünf weitere Gruppierungen Gegendemonstrationen zum NPD-Zug angemeldet, unter anderem die SPD, die Antifa und das Multikulturelle Zentrum Trier mit Kundgebungen in der Fahrstraße, der Stresemannstraße, der Afa Trier-Nord und der Jägerkaserne in Trier-West.

Außerdem zieht der Verein Buntes Trier unter der Führung von Thomas Kupczik im Protest gegen die NPD-Demo durch Trier.

Als Kundgebungsorte sind die Lorenz-Kellner-Straße, die Bollwerkstraße und die Karl-Marx-Straße vorgesehen. Laut Anmeldung bei der Stadt werden hier bis zu 100 Teilnehmende erwartet.

Ebenfalls am Samstag planen Kevin Singh und die Corona-Kritiker ab 14 Uhr eine Demonstration mit öffentlicher Kundgebung am Viehmarkt. Auch hierfür sind zwei Gegendemos angemeldet – am Hauptmarkt durch die Linke und am Viehmarkt durch den Verein Buntes Trier.

Wegen der zahlreichen Demonstrationen und Kundgebungen ist am Samstag, 27. Februar, in der Trierer Innenstadt mit größeren Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt.

Umfangreiche Sperrungen sind im Umfeld der Aufzugstrecken und Kundgebungsorte erforderlich. Betroffen sind insbesondere die Bereiche um den Viehmarktplatz, Stresemannstraße, Karl-Marx-Straße, Feldstraße, Lorenz-Kellner-Straße, Bollwerkstraße. Römerbrücke und das St. Barbara Ufer.

Im Bereich der Karl-Marx-, Brücken-, Bollwerk- und Wallstraße gilt von 13 bis 22.30 Uhr ein absolutes Halteverbot, ebenso werde der Parkplatz an der Lorenz-Kellner-Straße auf der Höhe Einmündung Bollwerkstraße gesperrt. Die Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge rechtzeitig zu entfernen.

Der Kreuzungsbereich Stresemannstraße, Brückenstraße, Johannisstraße, Metzelstraße, Fleischstraße, Nagelstraße werde ebenfalls im Zeitraum von 15 bis etwa 20 Uhr komplett gesperrt.

Ab der Zufahrt Parkhaus sei dann von der Hindenburgstraße eine Weiterfahrt Richtung Stresemannstraße/Antoniusstraße/Viehmarkt nicht möglich.

Auch die Feldstraße, Nagelstraße, Fleischstraße und Lorenz-Kellner-Straße werden für den Verkehr voll gesperrt. Ein Abbiegen von der Südallee/Kaiserstraße Richtung Lorenz-Kellner-Straße soll dann laut Mitteilung nicht möglich sein.

Die derzeitig sowieso nur einspurig Richtung Innenstadt befahrbare Römerbrücke werde auch während des oben genannten Zeitraums komplett für den Verkehr gesperrt. Die Durchfahrt von der Böhmerstraße Richtung Zuckerbergstraße sei ebenfalls nicht möglich. Im Kreuzungsbereich Johanniterufer/St. Barbaraufer wird in jede Fahrtrichtung nur eine Fahrspur nutzbar sein und es gilt Tempo 30. Hier sei also mit Stau zu rechnen.

In der Jüdemerstraße, Dampfschiffstraße und Wallstraße werden polizeiliche Sperrmaßnahmen die Weiterfahrt von 16 Uhr bis voraussichtlich 20 Uhr verhindern.

Die Ordnungskräfte bitten alle Verkehrsteilnehmer, die genannten Bereiche möglichst weiträumig zu umfahren.