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Mehrere Protestaktionen gegen Grillverbot im Palastgarten

Mehrere Protestaktionen gegen Grillverbot im Palastgarten

Gegen das Grillverbot im Palastgarten regt sich Widerstand. Die Nachwuchs-Organisation der Trierer FDP, die Julis Trier, laden für Donnerstag, 2. Juni um 20.30 Uhr zu einem „Protestgrillen“ im Palastgarten ein.

"Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass der Palastgarten für viele Menschen in Trier ein Rückzugsort ist, an dem gesellschaftliches Leben stattfindet. Das Grillen gehört dabei seit Jahrzehnten dazu. Dies nun zu verbieten würde aus unserer Sicht nicht in einem angemessenen Verhältnis zu dem gegenwärtigen Problem stehen", sagt Tobias Schneider, Kreisvorsitzender der JuLis .

Ebenfalls zum Protest ruft das Frauenreferat des Astas (der Studentenvertretung) der Trierer Uni auf. Grund ist nicht nur das Grillverbot generell, sondern auch die Tatsache, dass die städtische Dezernentin Simone Kaes-Torchiani dem TV gesagt hatte, Grillen sei eine Männerdomäne und Frauen seien durchaus "mit einem schön gefüllten Picknickkorb" zufrieden. Von einem Grillverbot seien Frauen wie Männer gleichermaßen betroffen, so das Asta-Frauenreferat, das deshalb zur Aktion "Ergreift die Grillzange" aufruft.

Am Donnerstag, 9. Juni ab 16 Uhr soll der Palastgarten "gestürmt" werden. Im Internet-Netzwerk Facebook gibt es bereits über 300 Zusagen für den Termin.

Die Möglichkeit, direkt mit den städtischen Dezernenten Simone Kaes-Torchiani (CDU) sowie Thomas Egger (FDP) über das Grillverbot zu diskutieren, bietet der Trierische Volksfreund beim Palastgarten-Forum am kommenden Sonntag, 5. Juni, ab 11 Uhr vor dem Kurfürstlichen Palais. Auf dem Programm stehen Diskussionsrunden mit den Dezernenten und Vertretern der Stadtpolitik, Musik und Unterhaltung.

Mehr zum Thema auch in unserem Dossier unter www.volksfreund.de/palastgarten