Mehrfacher Schroeder

TRIER. (rm.) Zu den Traditionen, die der Verein Trierisch pflegt, zählt auch eine in eigener Sache: die Präsentation seines Jahrbuchs in festlicher Form. Die 46. Auflage des Neuen Trierischen Jahrbuchs stellt der Verein am Sonntag, 26. November, 11.30 Uhr, im Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum in der Windstraße vor.

Alle Totensonntage wieder: Der Verein Trierisch präsentiert in festlichem Rahmen sein Jahrbuch (Schriftleitung und Gesamtherstellung: Kliomedia-Verlag), das zahlreiche Beiträge aus Geschichte, Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Brauchtum bietet. Diesmal steht zusätzlich eine Besonderheit auf dem Programm der Traditionsfeier am Sonntag, 26. November, 11.30 Uhr, im Bischöflichen Museum: Michael Schroeder überreicht den schriftstellerischen Nachlass von Peter von der Mosel (1875-1935) an das Stadtarchiv. Peter Schroeder, so der bürgerliche Name des in Mehring geborenen Heimat- und Mundartdichters, hinterließ aus seiner Zeit als Lehrer in Fell, Trier-West und Pallien einen reichen Schatz an Gedichten und Prosa in Hochdeutsch und Trierer Mundart. Kostproben davon bieten Interpreten des Vereins Trierisch in der Feierstunde, die passenderweise musikalisch umrahmt wird mit Werken von Hermann Schroeder (1904-1985), gespielt von Klauspeter Bungert (Klavier). Hermann Schroeder, langjähriger Trierer Domorganist, war ein entfernter Verwandter von Peter Schroeder. Vereinsmitglieder und weitere Interessierte sind eingeladen.

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