Mehring hat seine Favoritin erkoren

Mehring hat seine Favoritin erkoren

Annika Hackenbruch ist bei der Medarduskirmes auf dem Vorplatz des Kulturzentrums Alte Schule einstimmig zur 64. Mehringer Ortsweinkönigin gewählt worden. Sie wird am ersten Septemberwochenende gekrönt.

Mehring. Nun ist es amtlich: Annika Hackenbruch wird am ersten Septemberwochenende zur 64. Mehringer Ortsweinkönigin gekrönt. Gewählt wurde sie anlässlich der Medarduskirmes auf dem Vorplatz des Kulturzentrums Alte Schule. "Du schöne Moselanerin, mein Herz gehört nur Dir", sangen mehrere Hundert Gäste, die gelegentlich schon zur bedrohlichen schwarzen Wolke auf der rechten Moselseite sahen. Doch von ein paar Tropfen abgesehen, war Petrus auf der Seite der Mehringer. Am Kulturzentrum herrschte jede Menge Betrieb, als die Juroren einschließlich Ortsbürgermeister Jürgen Kollmann zu Stift und Zettel griffen. Mitstimmen über die künftige Hoheit durften der Ortsgemeinderat und die Vorsitzenden der Ortsvereine. Gastwähler wie zum Beispiel Pastor Michael Meiser, die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Schweich, Christiane Horsch, oder auch die Kreisbeigeordnete Stefanie Nickels waren natürlich willkommen. Während die Winzertanzgruppe - sie ist dreifacher Deutscher Meister im Volkstanz - und die Winzerkapelle Original Moseltaler unterhielten, sammelte Beigeordneter Hans-Peter Reis die Stimmzettel ein. Der Vorsitzende der Winzertanzgruppe, Philipp Heinz, erklärte: "Die Kandidatinnen für die Weinkönigin müssen aktiv in der Winzertanzgruppe mitwirken, sollen mindestens 18 Jahre alt und dürfen noch nicht verheiratet sein." Neben Annita Hackenbruch kandidierten Lisa Brand und Jasmin Scholer. Für sie wird in den nächsten Jahren nochmals Gelegenheit sein, sich der Wahl zu stellen. Denn Ortsbürgermeister Kollmann verkündete: "Die Wahl hat Annika Hackenbruch gewonnen." Jubel, Applaus und Umarmungen prägten nun das Bild. Die angehende Hoheit ist zurzeit in der Ausbildung als Sozialassistentin. Danach strebt sie den Beruf der Erzieherin an. Den Weinbau hat sie im elterlichen Weingut kennengelernt und seit Kindesbeinen erlebt. "Nach meiner Krönung werde ich mich für den Wein, die Winzer und den Ort verstärkt einsetzen", versprach sie.
Bis September amtiert noch Nadine I. (Weber) als 63. Mehringer Weinkönigin. Ihr dankte Ortsbürgermeister Kollmann für das besondere Engagement in den letzten Monaten. dis