Mehrsprachlich begabt

TRIER. (QO). Dreizehn Abiturienten ehrte die Deutsch-Französische Gesellschaft, erstmalig in der Aula des Angela-Merici-Gymnasiums, für ihre Leistungen in den Fächern Französisch und Deutsch.

Einige von ihnen müssen noch bangen: In Frankreich steht der Großteil des Abiturs ("Bac") noch aus. Ihr Interesse für Sprache und Kultur des Nachbarlandes haben sie jedoch alle erfolgreich bewiesen. Die Gastgeber in der Aula des Angela-Merici-Gymnasiums, Hausherr Wolfgang Müller, Hansjürgen Cornelius und Daniel Portier von der Deutsch-Französischen Gesellschaft sowie Kulturdezernent Ulrich Holkenbrink freuten sich, fünf Abiturientinnen aus Trierer Partnerstädten begrüßen zu dürfen. Hannelore Komes, Ortsvorsteherin von Olewig, beglückwünschte die beiden jungen Gäste aus der elsässischen Stadt Barr, seit fast vierzig Jahren Partnergemeinde von Olewig. Die Französinnen aus Metz und Barr erhielten ein Buch über Trier, die deutschen Preisträgerinnen und Preisträger ein Buch mit Luftaufnahmen aus Frankreich. Ihnen legte Hansjürgen Cornelius die Weiterführung und Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen ans Herz. Aus dem Lyceé Fabert, Metz, siegten Mélanie Bellora, Pauline Kiefer und Electre Mauche, aus dem Lycée Edouard Schuré in Barr Elodie Doriath und Nuseyen Yurtsewer. Die besten Trierer in Französisch waren Marie Buring, Florian Follert, Nina Jacobs, Georgina Ruffolo, Julia Schäfgen, Jonas Scherer, Carmen Trierweiler und Isabelle Vaske.