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„Meine Hilfe zählt“ - Große Spendenbereitschaft für viele Projekte

Spendenaktion : Damit es trotz Corona-Krise weitergeht

„Meine Hilfe zählt“: Manchen Projekten fehlt nur noch ein kleiner finanzieller Schubs, andere brauchen mehr. TV-Leserinnen und -Leser können helfen.

Vorneweg eine gute Nachricht: Dem 21. Projekt des Vereins Panuves Wittlich fehlen nur noch 245 Euro bis zur vollen Finanzierung. Also so viel, wie zwei Paar Marken­turn­schuhe kosten würden. Wofür braucht der Verein die Spenden? Regelmäßig unterstützt er die Arbeit von Schwester Rosario im Kinderheim Carlos de Villegas in La Paz (Bolivien). In der Stadt in den Anden kümmert sie sich gemeinsam mit ihren Mitschwestern um verwaiste und in einer Notsituation abgegebene Kinder. Täglich kämpfen die Nonnen darum, die Babys, Klein- und Schulkinder satt zu bekommen. Aktuell ist dies besonders schwer, da die Preise für Lebensmittel nach oben geschnellt sind.

Schwester Rosario informiert Susanne Teusch vom Verein Panuves Wittlich regelmäßig über die Lage in Bolivien, im Heim und wofür sie das Geld aus Deutschland ausgibt. Das Projekt war in den vergangenen Wochen mehrfach bester Spendensammler. TV-Leserinnen und -Leser können weiter unter der Nummer 77842 spenden.

Unterstützung für Trierer Jugendzentrum Mehr als die Hälfte der benötigten Spendensumme ist bereits für das Jugendzentrum Mergener Hof in der Rindertanzstraße in Trier zusammengekommen. Die Corona-Krise hatte den Verein schwer getroffen: Einnahmen aus Veranstaltungen waren weggefallen – Geld, das nun fehlt. Kai Wichmann leitet das Jugendzentrum und verantwortet das „Meine Hilfe zählt“-Projekt „Der Mergener Hof muss die Corona Krise überstehen“. Die „Miez“, wie die Trierer sagen, ist für viele junge Leute eine wichtige Anlaufstelle. Nach der Schule kommen Schülerinnen und Schüler in das Jugendzentrum, um dort zu Mittag zu essen, Hausaufgaben zu machen und mit Freunden zu spielen. Auch während der Corona-Krise hat die Miez Familien gestärkt. So wurde beispielsweise eine Telefon­hotline für Familien eingerichtet und es gab Angebote für Kleingruppen. TV-Leserinnen und -Leser, die dazu beitragen möchten, dass der Verein die Corona-Krise übersteht, können unter der Nummer 80109 spenden, damit das Finanzloch des Mergener Hofs gestopft werden kann.

Der Wittlicher Verein Panuves unterstützt ein Kinderheim in La Paz (Bolivien). Das Bild zeigt Straßenhändlerinnen in der Stadt in den Anden . Foto: Panuves e.V.

Schwerkranken Kindern und deren Familien helfen Schwer getroffen hat die Pandemie auch den Verein Villa Kunterbunt Trier. Seit 20 Jahren hilft er schwerkranken Kindern und ihren Familien in der Großregion. Vieles, was er auf die Beine stellt, ist bundesweit einzigartig. Insgesamt drei „Meine Hilfe zählt“-Projekte laufen derzeit für den Verein (ausführlicher Bericht folgt). Das zeigt, wie groß die Not aktuell ist. Über das Projekt „From dawn till dusk – Radeln für die Villa Kunterbunt“ sammelt die Villa Kunterbunt Spenden, damit Materialien für die Werkstatt der Ergotherapeuten angeschafft werden können. Sie waren vor der Corona-Krise von Regenwasser vernichtet worden, das den Keller geflutet hatte. Teilweise zahlte die Versicherung, aber es fehlen immer noch Teile der Ausstattung. Dabei ist jedes Gerät wichtig, um die kleinen Patienten, die etwa an Krebs erkrankt sind und unter den Folgen der Chemotherapie leiden, gut zu behandeln. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann unter der Nummer 81938 spenden. „Wir danken Ihnen bereits jetzt sehr herzlich für Ihre Spende“, schreibt der Kinderarzt und Leiter des Nachsorgezentrums Villa Kunterbunt, Christoph Block, auf der Internetseite der Spendenplattform des Trierischen Volksfreunds unter www.meine-­hilfe-­zaehlt.de.

Warmes Mittagessen für Be­dürftige Noch 632 Euro fehlen der Johanniter-­Unfall-­Hilfe im Regionalverband Trier-Mosel für das „Meine Hilfe zählt“-Projekt „Warmes Essen täglich nach Hause für Bedürftige aus Corona-Risikogruppen.“ Sechs Wochen lang werden Menschen mit einem warmen Mittagessen versorgt, die aufgrund ihres Alters und durch Vorerkrankungen besonders gefährdet sind, sich mit dem Corona-Virus anzustecken und schwer zu erkranken. Damit noch zwei weitere Menschen aus Risikogruppen mittags beliefert werden können, gibt es die Möglichkeit, unter der Nummer 78449 Geld einzuzahlen.