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Meine Hilfe zählt: Herzlichen Dank und eine Bitte an die TV-Leser.

Meine Hilfe zählt : Schöne Bescherungen vor Weihnachten

Meine Hilfe zählt: Herzlichen Dank und eine Bitte an die TV-Leser.

Es sind die kleinen Dinge, die Großes bewirken: TV-Leser haben  gespendet, damit der gemeinnützige Verein Palais in Trier seinen Materialfundus füllen kann. So nennt Einrichtungs-Sprecher Christian Botzet Schränke und Kisten, die nun mit Schulheften,  Radiergummis, Filzstiften,  Puppen, Fußbällen oder Schwimmnudeln bestückt werden können – um nur einige der kleinen Dinge des Riesenwunschzettels zu nennen. Denn alle Jahre wieder vor Weihnachten bittet „das Palais“ – wie Trierer die Einrichtung, die sich um Kinder, Jugendliche und Familien kümmert – nennen, um Dinge, die den Alltag beim Lernen und Spielen einfacher machen.

Und alle Jahre wieder ist das Projekt ein Selbstläufer – kaum erscheint es auf der Spendenplattform des Trierischen Volksfreunds, schon trudeln die ersten Spenden ein. Neu ist in diesem Jahr, dass vier Einrichtungen und somit rund 160  Schülerinnen und Schüler aus Trier und Umgebung von der Spendenfreudigkeit der TV-Leser profitieren: zwei  Jugendtreffs, ein Hort und pädagogische Lernhilfegruppen des Palais. Denn nach der Schule wird dort  „gemeinsam gegessen, gelacht, geredet, gespielt und natürlich auch gelernt“, sagt Botzet.

Ein Hund wie  Labrador Ludo soll bald die Trierer Beratungsstelle Papillon für Kinder krebskranker Eltern bereichern. Spenden können die Anschaffung des Tiers ermöglichen. Foto: TV/Privat

Und die Palais-Mitarbeiter erleben täglich, woran es mangelt: Mal fehlt das Schulheft, mal sind die Tischtennisbälle hinüber.  Jetzt können die Palais-Mitarbeiter wieder unbürokratisch in die aufgefüllten Schränke und Kisten greifen, damit die Kinder und Jugendlichen den Kopf frei haben zum Lernen und Spielen. Botzet bedankt sich „bei allen Spendern ganz herzlich“.

In Yokungeteka, einem Dorf im afrikanischen Regenwald, setzen die Menschen auf die Seifenherstellung, um zu überleben. Für den  Kauf einer Ölmühle benötigen sie noch 1000 Euro. Foto: TV/Verein konga –   Freundeskreis Tshuapa

Freunde in bolivianischem Kinderheim Über eine buchstäblich schöne Bescherung freute sich eine Nonne tausend Kilometer von Trier entfernt: Wieder haben TV-Leser den Hilferuf aus dem bolivianischen La Paz gehört. Schwester Rosario gibt Kindern, die mutter- und vaterseelenalleine sind, dort ein Zuhause. Susanne Teusch aus Wittlich ist der engagierten Nonne im Kinderheim Carlos de Villegas vor sechzehn Jahren begegnet – eine Begegnung, die bis heute wirkt. Ein Jahr nach dem ersten  persönlichen Kontakt gründete Teusch mit Menschen, welche die Nonne  ebenfalls unterstützen wollten, den Verein Panuves. Hilfe benötigt die Ordensfrau zurzeit mehr denn je: Denn Bolivien ist gebeutelt von Konflikten und Blockaden. Die Folgen sind fatal. So steigen etwa die Kosten für Lebensmittel. „Wir wussten nicht, wo wir Brot, Fleisch, Hühnerfleisch, Eier, Gemüse und Obst bekommen konnten“, schrieb Schwester Rosario kürzlich nach Deutschland. TV-Leser haben 6000 Euro gespendet, das achte Projekt des Vereins ist voll finanziert. Das heißt: Schwester Rosario hat Geld, um Lebensmittel zu kaufen, damit die Kinder satt werden – eine Weile.

MHZ Spendenstand 1712 Foto: TV/Schramm, Johannes

Ein Hund für Papillon Gut voran kommt das Meine Hilfe zählt-Projekt „Ein Hund für Papillon“. Drei Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle Papillon in der Trierer Krahnenstraße begleiten  Kinder und Eltern, wenn Mama oder Papa Krebs haben. Eine Mitarbeiterin ist Calita Mona. Die  Gesundheitspädagogin arbeitet seit gut einem halben Jahr bei Papillon. Sie hat eine Idee in das kleine Haus in der Trierer Krahnenstraße mitgebracht: Ein Labrador soll angeschafft werden und unter anderem  „Eisbrecher“ zwischen den jungen Hilfesuchenden und den Mitarbeiterinnen sein.  Annas Verein, Träger der Beratungsstelle, bittet um Spenden, damit der Hund gekauft werden und Calita Mona eine entsprechende Ausbildung machen kann. TV-Leser können für das Projekt unter der Nummer 72303 spenden, damit es den Kindern mithilfe eines Hundes in der schwierigen Situation noch leichter fällt, über die Sorgen um Mama und Papa mit fremden Menschen zu sprechen.

MHZ Übersicht 1712 Foto: TV/Schramm, Johannes

Überleben im Regenwald Weit mehr als zwei Drittel der benötigten Spendensumme ist für das Projekt „Seifen – Überleben im Regenwald“ bereits zusammengekommen. Yokungeteka ist  ein Dorf im afrikanischen Regenwald, bislang unentdeckt von einer bekannten Suchmaschine im Internet. Die Bewohner des Urwalddorfes haben in den vergangenen  Jahren entsetzlich gelitten. Krieger haben sie vertrieben und ihre Heimat verwüstet. Doch nach Ende des Krieges sind sie zurückgekehrt – und stehen am Anfang. Die Yokungetekaner sehen ihre Zukunft in Palmenhainen und der Herstellung von Seifen. Der Verein konga – Freundeskreis Tshuapa  bittet unter anderem um Spenden, damit eine lokale Ölmühle angeschafft werden kann. Das Geld für  drei Fahrräder zum Transport der Ware und für die Pflege der Palmenhaine ist dank der TV-Leser schon vorhanden. Die Menschen in Yokungeteka brauchen noch exakt 1000 Euro, um die existenziell wichtige Ölmühle anschaffen zu können. Das Meine-Hilfe-zählt-Projekt hat die Nummer 72313.