1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Meine Hilfe Zählt Kolumne über Grönemeyer und die Hochwasserkatastrophe

Meine Hilfe Zählt : Hoffnung als Gegengewicht

Pop-Poet, Bochum, Flugzeuge im Bauch: Sie wissen, liebe Leserinnen und Leser, sicher schon um wen es geht? Herbert Grönemeyer, Musiker, aus dem Ruhrgebiet, bodenständig, tiefsinnig, emotional.

Die einen mögen ihn, andere nicht. 2002 mochten ihn besonders viele, mit seinem Album „Mensch“ stürmte er die Charts. In dem titelgebenden Song singt Gröni: „Und der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst, weil er verdrängt…“ Ja, der Mensch verdrängt, weil er unangenehme Gedanken und Gefühle manchmal nicht aushalten kann. Das sei erst einmal ein gesunder Abwehrmechanismus, heißt es aus der Ecke der Psychologie.

Während der Flutkatastrophe haben Menschen ihr Leben, Existenzen und Liebgewonnenes verloren - verheerend. Und: Vom Norden bis Süden Deutschlands haben Menschen mitgefühlt und mitgeholfen. Die Uhr tickt weiter, neue Meldungen schieben die Erinnerung an die Flut immer weiter nach hinten, der Mensch vergisst. Betroffene nicht. Sie haben täglich vor Augen, was das Wasser weggewalzt hat.

Damit sie nicht allein sind, setzen sich auch regionale Vereine für Flutopfer ein. Sie sammeln über unser Spendenportal „Meine Hilfe zählt“ Geld. Beispielsweise der Lions Club Daun. Ganz gezielt für Menschen, die in der Eifel und an der Ahr vieles verloren haben.

Alex M. hat bereits gespendet und schreibt auf unserer Internetseite www.volksfreund.de/meinehilfe: „Ein sinnvolles Projekt, das auch mittel- und langfristig unterstützenswert ist.“ Genau! Die Katastrophe und die Betroffenen dürfen nicht vergessen werden. Auch dazu trägt „Meine Hilfe zählt“ mit jedem einzelnen Projekt für die Flutopfer bei. „Hoffnung als Gegengewicht“ heißt es in einem weiteren Grönemeyer-Hit.