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„Meine Hilfe zählt“: Ob die Anschaffung eines Defibrillators  oder der Bau eines Krankenhauses in Tansania – TV-Leserinnen und -Leser können helfen.

Meine Hilfe zählt : Hilfe für Sumia und kranke Kinder in Tansania

„Meine Hilfe zählt“: Ob die Anschaffung eines Defibrillators  oder der Bau eines Krankenhauses in Tansania – TV-Leserinnen und -Leser können helfen.

TV-Leserinnen und -Leser haben es möglich gemacht: Das Projekt „Hilfe für ein Kinderheim in Bolivien“  konnte vergangene Woche vollständig finanziert werden. 1325 Euro wurden gespendet, damit Schwester Rosario genügend Erstlingsmilch für die jüngsten Heimkinder in La Paz kaufen kann.

Sumias Hüftoperation Gute Nachrichten hat auch Mechthild Bach von Lifegate Rehabilitation. Sie schreibt auf der Internetseite von „Meine Hilfe zählt“: „Spendengelder decken einen Teil der Kosten für die zweite Hüftoperation von Sumia, die erforderlich geworden ist, und die anschließende  Reha-Behandlung.“ Die junge Frau aus Palästina (30), gehörlos, leidet seit  ihrer Kindheit unter Hüftproblemen. Nur unter großen Schmerzen konnte sie gehen. Eine Riesenspende, mehrere tausend Euro, hatte das Projekt unter der Nummer  57672 in der Weihnachtszeit weit vorangebracht. Aktuell fehlen noch 480 Euro, 96 Prozent sind finanziert. Unter www.meine-hilfe-zaehlt.de informiert die Triererin Bach regelmäßig über den Stand des Projektes „Sumia wünscht sich, schmerzfrei gehen zu können“.

Defibrillator für Ruderverein Von Palästina nach Bernkastel-Kues: Im Bootshaus dort an der Mosel ist viel los. In vier Räumen, vom Kraft- bis zum  Ausdauerraum, trainieren täglich mehrere Gruppen. Darunter die Mitglieder des Rudervereins, Schüler zweier benachbarter Schulen und Studenten der Hochschule. Auch Wanderruderer, die die Mosel hinab rudern, machen gerne mal in Bernkastel-Kues Station und kommen ins Bootshaus.

„Ein Defibrillator sollte zur Grundausstattung einer Sportstätte gehören“, schreibt der Bernkasteler Ruderverein 1874 auf der Spendenplattform des Trierischen Volksfreunds „Meine Hilfe zählt“. Zumal Menschen bis ins hohe Alter in Bernkastel-Kues rudern würden. 1500 Euro benötigt der Verein damit ein Defi, wie das Gerät zur Wiederbelebung bei Herzstillstand oftmals genannt wird, samt Aushängekasten angebracht werden kann.  Das Projekt ist ein Selbstläufer. Bereits 84 Prozent der erforderlichen Summe sind schon zusammengekommen, es fehlen nur noch 230 Euro bis es voll finanziert ist. TV-Leserinnen und -Leser können für den Defi unter der Nummer 68416 spenden.

Der Verein Kinderhilfe Moshi/Tansania wiederum hat viele Kinder und Mütter im Blick. Er bittet um Spenden für den Bau eines dringend notwendigen Krankenhauses in Moshi, Stadt in Tansania, 42 Kilometer vom hohen Gipfel des Kilimandscharo entfernt, nah an Kenia. Jedes vierte Kind in Tansania wird keine fünf Jahre alt. Eine Tragödie, die man nicht in Worte fassen kann, denn die Kindersterblichkeit könnte mit medizinisch einfachsten Mitteln drastisch gesenkt werden. 75 von 1000 Neugeborenen sterben, oft an Krankheiten wie Durchfall, Lungenentzündung oder Masern. Auch viele Mütter überleben die Geburt nicht, nicht einmal die Hälfte der Geburten kann medizinisch betreut werden.

Die Tragödie geht weiter: Ein Viertel aller geborenen Kinder wird keine fünf Jahre alt, weil Schutzimpfungen, Medikamente und auch das Wissen um deren korrekten Einsatz fehlen. Eduard Kimmlingen vom Verein Kinderhilfe Moshi/Tansania kennt die Situation vor Ort. Er beschreibt die  medizinische Versorgung in den Dörfern rund um Moshi, am Südhang des Kilimandscharos, als einzige Katastrophe. Im Januar dieses Jahres schrieb Kimmlingen im Projekt-Blog: „Hallo liebe Spender, wir nähern uns mit großen Schritten der ersten Teilinbetriebnahme, geplant für diesen Sommer.“ Die ersten beiden Etagen seien dann für den Einsatz bereit, aber zwei weitere Etagen und ein Nebengebäude müssten noch errichtet werden. Der Verein bittet weiter um Spenden. „Herzlichen Dank im Voraus“, schreibt Kimmlingen. Insgesamt werden noch  4679 Euro benötigt, 84 Prozent der Gesamtkosten sind zusammengekommen. TV-Leserinnen und -Leser können unter der Nummer  50951 spenden – für das Krankenhaus, das mit einer Summe, die  viele Menschen für ein einziges Familienauto hinblättern, finanziert werden kann.

Rechtsberatung für Asylsuchende Ebenfalls im Januar dieses Jahres schrieb Jana Schollmeier vom Verein Refugee Law Clinic Trier: „Liebe Spenderinnen und Spender, vielen Dank für Ihre Unterstützung!“ Und sie listet auf wofür die Spenden eingesetzt werden:  unter anderem für Telefon- und Faxkosten, Papier, Druck von Plakten und Flyern. „Herzlichen Dank für Ihre beständige Hilfe. Wir freuen uns sehr über diese Verbundenheit.“ Die Refugee Law Clinic bietet seit Sommer 2016 eine kostenlose rechtliche Beratung für Asylsuchende aus der Region Trier an.

 In der Beratung werden allgemeine Fragen zum Asylverfahren geklärt, aber auch im Einzelfall zu Bleiberechten, Familiennachzug oder Arbeitsmarktzugang beraten. Meist junge Jurastudierende helfen Asylsuchenden  ehrenamtlich, sich in einem komplizierten fremden Rechtssystem zurechtzufinden. Die Berater sind alle gut ausgebildet und büffeln in ihrer Freizeit Ayslrecht.

Für eine zweite Hüftoperation und die anschließende Reha ist die Palästinenserin Sumia weiterhin auf Spenden angewiesen. Foto: Meine Hilfe zählt/Privat

Das Projekt „Kostenlose Rechtsberatung für Flüchtlinge in Trier – Refugee Law Clinic“ hat die Nummer 58019, es fehlen noch 435 Euro.