Meine Hilfe zählt: Sauberes Wasser, Medizin und Bildung

Spenden : Meine Hilfe zählt: Sauberes Wasser, Medizin und Bildung

„Meine Hilfe zählt“ fördert Projekte für die Zukunft von Kindern in zahlreichen anderen Ländern und in der Eifel.

Seit Ende 2015 haben Tausende Menschen in Nkwen in Kamerun sauberes Trinkwasser: Mit Hilfe aus Deutschland wurde eine Aufbereitungsanlage errichtet. Da die Nachfrage nach dem lebenswichtigen Gut seitdem stetig wächst, hat man gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der Trinkwasserversorgung schon einige Nachrüstungen an der Maschine vorgenommen. Mit Spenden von „Meine Hilfe zählt“ soll die nächste Ausbaustufe in Angriff genommen werden. Eine Rückspülwasserpumpe und ein Spülluftgebläse könnten die Effizienz der Trinkwasser-Aufbereitungsanlage deutlich verbessern. Beide Geräte hat der Verein in Deutschland bereits finanzieren können. Doch das für den Betrieb notwendige Stromaggregat fehlt noch. Außerdem möchte man alle Teile bereits in Trier zusammensetzen und als Komplettsatz per Seecontainer in die Provinz Bamenda nach Kamerun versenden. Zur Umsetzung dieses Vorhabens fehlen aktuell noch 8230 Euro. Aber TV-Leser sind bereits dabei, Hilfestellung zu leisten: Allein in der vergangenen Woche wurden 550 Euro gespendet. Wer ebenfalls mithelfen möchte, kann dies über Projektnummer 58411 tun.

Mit bislang 6330 Euro hat „Meine Hilfe zählt“ auch die Arbeit von Don Bosco und dem aus Aach stammenden Bruder Lothar Wagner in der liberianischen Hauptstadt Monrovia gefördert. Das Geld ist eingesetzt worden, um Kindern im Zentralgefängnis nicht nur das Überleben zu sichern, sondern ihnen durch Bildung auch eine Perspektive für ein Leben nach der Haft aufzubauen. Jetzt ist Bruder Lothar von seinem Orden, den Salesianern Don Boscos, zu einer weiteren akuten Notlage gesendet worden: Im Südsudan soll er mithelfen, ein Therapiezentrum für traumatisierte Kindersoldaten aufzubauen. Das 2016 unterzeichnete Friedensabkommen in dem blutigen Bürgerkrieg ist weiterhin brüchig, die Folgen der Kämpfe bleiben allerorten spürbar. „Mitte Juni wird Bruder Lothar in den Südsudan reisen“, teilt die Don Bosco Mission Bonn mit. Derweil geht die Arbeit des Teams im Zentralgefängnis in Monrovia weiter. Für die Nachbetreuung der Kinder nach Entlassung aus der Haft wären weitere Spenden hilfreich. Bei der Wiedereingliederung in die Familien soll sichergestellt werden, dass ein weiterer Schulbesuch nicht erneut an finanziellen Hürden scheitert oder wegen Hungers die Rückkehr in die Kriminalität droht. Pro Kind werden dafür 140 Euro benötigt. Spenden für das Projekt über Nummer 52208 können also nach wie vor hilfreich eingesetzt werden. Weit fortgeschritten ist der Ausbau eines Kinderkrankenhauses im Distrikt Moshi in Tansania.  Über 20000 Euro sind bei „Meine Hilfe zählt“ seit Dezember 2016 zur Förderung des Vorhabens geflossen. „Wir kommen mit unserem Projekt gut voran. Die Fenster und Türen sind in der untersten Etage bereits eingebaut und der Betrieb dort soll so schnell wie möglich beginnen“, zieht der Verein Kinderhilfe Moshi/Tansania jetzt eine positive Zwischenbilanz. Die Eröffnung des Krankenhauses sei für Ende 2018/Anfang 2019 angestrebt. Aktuell werde unter anderem an den sanitären Anlagen gearbeitet. „80 Betten lagern zurzeit in Containern und warten auf ihren Einsatz“, hat der Verein eine weitere gute Nachricht. Letztlich soll das Krankenhaus die medizinische Versorgung für rund 150000 Menschen in der Region verbessern. Eine Klinik ist für sie bislang kaum erreichbar, was insbesondere zu einer sehr hohen Kindersterblichkeitsrate führt. Nicht zuletzt dank der Rückendeckung aus Deutschland kann dieser dramatischen Situation nun bald begegnet werden. Weitere Spenden für den Innenausbau des Krankenhauses sind über die Projektnummer 50951 möglich.

Bruder Lothar Wagner unterstützt Gefängiskinder in Liberia. Der nächste EInsatz wird ihn nun in den Südsudan führen. Foto: Martin Recktenwald
Der Unterschied ist deutlich sichtbar: Dank der Aufbereitungsanlage hat sich die Trinkwasserqualität in Nkwen (Kamerun) deutlich verbessert. Foto: Martin Recktenwald

Unterstützung erhalten auch Kinder in der hiesigen Großregion. Um Leben und Tod geht es hier zwar glücklicherweise nicht, aber mangelnder finanzieller Spielraum kann schwächer Aufgestellten trotzdem Lebensperspektiven verschließen. Doch auf Bildungschancen und ein wenig Glück sollte niemand verzichten müssen - diese Grundüberzeugung  leitet den Verein „Kinderlachen Eifel“. Deswegen werden auch in diesem Sommer wieder mehrere Kinderferienfreizeiten angeboten: Innsbruck, Ostsee und Ernzen stehen unter anderem auf dem Plan. Damit niemand ausgeschlossen wird, will man Familien mit kleinem Geldbeutel unter die Arme greifen. Über die Projektnummer 59083 ist es möglich, Ferienplätze für Kinder und Jugendliche mitzufinanzieren.