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Meine Hilfe zählt: TV-Leser spenden mehrere Tausend Euro

Spendenaktion : Meine Hilfe zählt - TV-Leser spenden mehrere Tausend Euro

Meine Hilfe zählt: Großes Echo für Projekte, die helfen, die Corona-Krise besser zu meistern.

Die Resonanz auf den Artikel im Trierischen Volksfreund über das „Meine Hilfe zählt“-Projekt der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Trier-Mosel war riesig. Es läuft unter dem Namen: „Warmes Essen täglich nach Hause für Bedürftige aus Corona-Risikogruppen“.  Einen Tag nach Erscheinen des Berichts war die Versorgung von mehr als acht Menschen für sechs Wochen gesichert.

„Wir sind begeistert!“, schreibt Johanniter-Mitarbeiterin Regina Lüders auf der Internetseite der TV-Spendenplattform (www-meine-hilfe-zaehlt.de). Bereits an Ostern seien drei hochbetagte Männer und zwei Frauen mit einer kleinen Rente und Vorbelastung erstmals mit einer warmen Mahlzeit versorgt worden. Jetzt, nach den Feiertagen, werden drei weitere Menschen, die besonders gefährdet sind, nach einer Infizierung mit dem neuen Virus schwer zu erkranken, versorgt: Sie erhalten ein warmes Mittagessen – geliefert von der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die Kosten: 333 Euro pro Person für sechs Wochen. Denn zu dem gemeinnützigen Verein gehört auch ein Menüservice unter anderem für Senioren.

Ihren Mahlzeiten-Lieferservice für Hilfsbedürftige der Corona-Risikogruppen will die Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Trier-Mosel mit Spenden von TV-Lesern ausweiten. Foto: TV/Johanniter-Unfall-Hilfe

„Vielen Dank“ im Namen derjenigen, die nun das Essen auf Rädern erhalten können, sagt Lüders.

TV-Leser haben dies mit ihrer großzügigen Spendenbereitschaft möglich gemacht.

Krankengymnastik für Reha-Patienten wie auf diesem Foto in einer Median-Klinik  bot vor der Corona-Krise auch der gemeinnützige Verein Reha- und Gesundheitssport Feyen an. Jetzt kämpft er ums Überleben und bittet die TV-Leser um Unterstützung. Foto: TV/dpa/Median Kliniken

Die Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Trier-Mosel hat gestern weitere Bedarfe in das „Meine Hilfe zählt“-Projekt eingestellt. 73 Prozent der Gesamtspendensumme sind finanziert. Es fehlen noch 1332 Euro. Das Projekt hat die Nummer 78449.

MHZ Übersicht 1404 Foto: TV/Schramm, Johannes

Spenden für gemeinnützigen Verein

MHZ Spendenstand Foto: TV/Schramm, Johannes

Auch um Unterstützung während der Corona-Krise bittet der gemeinnützige Verein Reha- und Gesundheitssport Feyen. Aktuell finden dort keine Reha-Angebote statt. Heißt: Regelmäßige Einnahmen brechen weg. Doch Miet- und Personalkosten laufen weiter, die Ausgaben liegen über den Einnahmen. Der erste Vorsitzende Markus Eichhorn hatte um Unterstützung der TV-Leser gebeten (der TV berichtete). Mehr als die Hälfte der anvisierten Spendensumme ist schon eingegangen. Es fehlen noch 1109 Euro. Das „Meine Hilfe zählt“-Projekt des Feyener Vereins hat die Nummer 77989.

Hilfe für Menschen in Afrika Was es bedeutet, eine Krise zu durchleben, wissen die Menschen in Yokungeteka. Das Dorf im afrikanischen Regenwald findet man in keiner Internet-Suchmaschine. Die Bewohner waren von Kriegern verjagt worden. Nach Kriegsende sind die Vertriebenen in ihre komplett zerstörte Heimat zurückgekehrt. Sie fingen bei null an. Ihre Zukunft sehen sie in Palmenhainen und der Herstellung von Seifen. Der Verein konga – Freundeskreis Tshuapa unterstützt das Vorhaben, aus den Trümmern Existenzen aufzubauen und bittet um Spenden, damit etwa die Ausrüstung zur  Seifenherstellung angeschafft werden kann. Dank der TV-Leser sind schon viele Spenden zusammengekommen: Drei Fahrräder zum Transport der Ware und eine Ölmühle konnten gekauft werden. Das Geld, um die Palmenhaine pflegen zu können, ist jetzt vorhanden. Es fehlen noch 435 Euro. Das „Meine Hilfe zählt“-Projekt zum Wiederaufbau von Yokungeteka hat die Nummer 72313.

Hilfe für bedürftige Tierhalter Um Tiere kümmert sich der Verein Trierer Tiertafel. Er unterstützt Menschen, die nicht in der Lage sind, ihre Haustiere zu ernähren. Etwa Rentner, die monatlich knapp über die Runden kommen, Geringverdiener, Menschen, die Sozialhilfe oder Hartz-IV erhalten oder obdachlos sind. 92 Prozent der erforderlichen Spendensumme sind bereits eingegangen, damit die Ehrenamtlichen der Trierer Tiertafel die Miete zahlen und Futter zum Verteilen kaufen können.

Aufgrund der Corona-Krise ist die Futterausgabe geschlossen, aber Tierfutter wird laut Katharina Krebs weiterhin gesammelt. Es gibt auch eine Notfallbetreuung. Wer Futter für seinen Liebling braucht, kann anrufen und Krebs und Team stellen eine Tüte mit Tierfutter und mit Namen beschriftet vor die Tür der Tiertafel in der Aachener Straße. „Wir lassen niemanden hängen“, sagt Krebs. Sie verantwortet auch das „Meine Hilfe zählt“-Projekt „Spenden für die Tiertafel Trier“ unter der Nummer 62492.

250 Euro fehlen noch.

„Kein Tier soll im Tierheim landen oder gar ausgesetzt werden, weil es nicht versorgt werden kann“, ist die Leitlinie des Vereins.