„Meine Hilfe zählt“:  TV-Leser tragen mit jedem Euro dazu bei, dass die Not von Menschen kleiner wird.

Meine Hilfe zählt : „Wir bringen etwas Hoffnung“

„Meine Hilfe zählt“:  TV-Leser tragen mit jedem Euro dazu bei, dass die Not von Menschen kleiner wird.

Wieder gut zugelegt hat das Projekt „Hilfe für ein Kinderheim in Bolivien“.  Es fehlen noch 480 Euro, bis auch das siebte Meine-Hilfe-zählt-Projekt des Wittlicher Vereins Panuves komplett finanziert ist. Seit vielen Jahren erhält Schwester Rosario Spenden aus der Region Trier – weil sich der kleine Verein um Susanne Teusch mächtig engagiert. Nicht zuletzt weil die Vereinsmitglieder begeistert sind von dem, was die Nonne in der bolivianischen Stadt La Paz leistet: Mehr als hundert Kindern, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht bei ihren Eltern leben können, gibt sie ein Zuhause und kümmert sich um die Schulbildung der Jungen und Mädchen. Mit den Spenden der TV-Leser aus „Meine Hilfe zählt“ hat sie endlich klapprige Kinderbettchen gegen neue, stabile eintauschen können (der TV berichtete). Und Schwester Rosario benötigt täglich Geld, um Säuglingsmilch kaufen zu können. Täglich steht dabei die Sorge im Raum, dass die Kleinen nicht satt werden. Unter der Projekt-Nummer 68965 können TV-Leser helfen, damit es nicht an Milch für die Babys mangelt.

Hilfe für traumatisierte IS-Opfer Ebenfalls aus Wittlich stammt Katrin Bornmüller. Die Endsiebzigerin engagiert sich seit Jahrzehnten für Menschenrechte. Regelmäßig fährt sie in Kriegs- und Krisengebiete, spricht mit den Menschen vor Ort – und hilft. Hunderte von Hilfstransporten hat sie mit weiteren Mitgliedern der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Wittlich gefüllt und in Länder geschickt, die dringend auf Hilfe angewiesen sind.

Impressionen aus dem Kinderheim in La Paz (Bolivien). Es fehlen noch 480 Euro, bis auch das siebte Meine-Hilfe-zählt-Projekt des Wittlicher Vereins Panuves komplett finanziert ist. Foto: Teusch/Panuves e.V.

Das 21. Meine-Hilfe-zählt-Projekt der IGFM Wittlich kommt traumatisierten IS-Opfern und Flüchtlingen in Kurdistan/Irak zugute. Unter „Aktuelle Stimmen“ schreibt  Bornmüller auf der Internetseite der Spendenplattform des Trierischen Volksfreunds (www.meine-hilfe-zaehlt.de): „Die Flüchtlingsarbeit in den Flüchtlingslagern in Kurdistan, wo so viele traumatisierte IS-Opfer sind, ist so wichtig. Wir bringen etwas Hoffnung.“

Damit auch finanziell bedürftigen Menschen sichere Schwangerschaftsverhütung ermöglicht wird, benötigt der Verband Pro Familia Spenden. Foto: TV/Scheidweiler, Jonas

TV-Leser können unter der Nummer 66638 spenden – und dazu beitragen, dass die Menschen in den Flüchtlingslagern  nicht mutlos werden. Die Hälfte der Spendensumme ist finanziert, es fehlen noch 4915 Euro.

MHZ Uebersicht 0909. Foto: TV/Scheidweiler, Jonas

Sichere Familienplanung fördern Im Blog des Projektes „Spende für „Sichere Methoden der Familienplanung 2019“ schreibt Claudia Heltemes, Leiterin der Pro-Familia-Beratungsstelle in Trier:  „Liebe Spenderinnen und Spender, immer wieder erleben wir in der Beratung ungeplant schwangere Frauen, denen schlicht die Mittel fehlen, um sich sichere Schwangerschaftsverhütung leisten zu können.“  Auch Frauen und Männer, deren Familienplanung abgeschlossen sei, wünschten sich nicht selten die Möglichkeit, eine Sterilisation finanzieren zu können. Pro Familia setzt sich als Verband politisch für die Verwirklichung von selbstbestimmter Familienplanung für alle Menschen sowie für die Sicherstellung qualifizierter Beratung in diesem Zusammenhang  ein. Solange es nicht wieder einen Rechtsanspruch für die Kostenübernahme für Verhütungsmittel als Teil der Gesundheitskosten für alle gebe, helfe Pro Familia  mit Spenden Menschen in sozial wie finanziell prekären Lebenslagen, sagt Heltemes.

Fast ein Drittel der Gesamtspendensumme von 2000 Euro, damit Kupfer- und Hormonspiralen und eine Sterilisation bei Mann oder Frau bezahlt werden können,  ist zusammengekommen. Es fehlen noch 1395 Euro. TV-Leser können unter der Nummer  54800 spenden.

Sport für Flüchtlingskinder Auf das Erreichen des Spendenziels hofft weiterhin der FSV Trier-Tarforst. Gemeinsam mit den Grundschulen Tarforst und Keune hatte der Verein mehrere Fußballturniere mit Kindern von Geflüchteten in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende Trier organisiert. Gespielt wurde auf dem vom FSV mitfinanzierten Soccer-Court. Mehr noch:  Die Kinder konnten Fußball und Badminton spielen oder an Laufveranstaltungen teilnehmen. Man kann sich den Wert dieser sportlichen Auszeit für die Kinder ausmalen.  97 Prozent der erforderlichen Spendensumme, auch damit weitere Projekte finanziert werden können, ist bereits zusammengekommen. Es fehlen noch 781 Euro. TV-Leser können unter der Nummer 32005  spenden und dazu beitragen, dass das Meine-Hilfe-zählt- Projekt des engagierten FSV voll finanziert wird.

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