Meine Hilfe zählt: Vom Kinderschutzbund bis zur Tiertafel – so steht es um die Projekte in der Region.

Meine Hilfe zählt : Auch kleine Spenden tragen dazu bei, Not zu lindern

Meine Hilfe zählt: Vom Kinderschutzbund bis zur Tiertafel – so steht es um die Projekte in der Region.

Er ist aus der sogenannten sozialen Landschaft Triers nicht mehr wegzudenken: der Kinderschutzbund. Zum Angebot der Institution zählt auch der Kinderschutzdienst – eine wichtige Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die geschlagen, vernachlässigt, seelisch unter Druck gesetzt oder sexuell missbraucht worden sind.  Seit 1990 gibt es die Kinderschutzdienste in Rheinland-Pfalz. Das Jubiläum „30 Jahre Kinderschutzdienst“ ist ein guter Anlass, geleistete Arbeit zu würdigen, aber auch, alles zu tun, damit  noch mehr Menschen von dem Hilfsangebot erfahren.

Von Anfang an ist der Kinderschutzbund Trier Träger des Kinderschutzdienstes in der Thebäerstraße 46. Ein Jubiläum zu feiern, bedeutet zu planen und vorzubereiten und viel Arbeit. Diese teilen sich alle rheinland-pfälzischen Träger. Der Trierer Kinderschutzbund kümmert sich um Plakate und Flyer.

MHZ Übersicht 0402. Foto: TV/Schramm, Johannes

Wer dazu beitragen möchte, dass das Angebot noch bekannter wird, mehr betroffene Kinder und Jugendliche davon erfahren, wo sie Hilfe finden, kann unter der Nummer 69631 für das Meine-Hilfe-zählt-Projekt „30 Jahre Kinderschutzdienst in Trier – Feier und Würdigung“ spenden. Es fehlen noch 405 Euro.

Unterstützung benötig  auch  das Projekt „MIAU! – Tierschutznotfä(e)lle brauchen Ihre Hilfe“ des Fördervereins Eifeltierheim. Foto: Förderverein Eifeltierheim/m_lalu <m_lalu@volksfreund.de>+SEP+m_lalu <m_lalu@volksfreund.de>

Rolli-Kids brauchen noch 2470 Euro Die RSC-Rollis Trier wollen nach Berlin – und zeigen, was sie können. Denn in der Bundeshauptstadt finden wieder die Wheelsoccer-Meisterschaften statt. Genauer gesagt in der Max-Schmeling-Halle. Wheelsoccer ist eine Art Fußball im Rollstuhl, der mit Pezziball gespielt wird. In den vergangenen Jahren hatten drei Trierer Mannschaften erfolgreich teilgenommen. Aber die Fahrt nach Berlin bedeutet mehr, als nur möglichst gut abzuschneiden. Einer der Spieler, Linus Lenerz, hatte es gegenüber unserer Zeitung auf den Punkt gebracht, warum sich die Berlinfahrt doppelt lohnt: Die Jugendherberge in Wandlitz sei „schön behindertengerecht“, sagte der Zwölfjährige und „so schön groß, dass wir alle zusammen dort sein können.“ Denn für Menschen im Rollstuhl ist es nicht selbstverständlich, dass sie in einer größeren Gruppe gemeinsam in einer Jugendherberge oder in einem Hotel untergebracht werden können. Meist gebe es nur zwei behindertengerechte Zimmer, sagte Günter Ewertz, Leiter der Kinder- und Jugendabteilung der RSC-Rollis Trier. Das Projekt „Rolli-Kids Trier wollen wieder nach Berlin!“ hat die Nummer 74872. Schon mehr als 5000 Euro haben TV-Leser gespendet – darunter auch eine zweite Klasse aus Rittersdorf. Das ist unter der Rubrik „Aktuelle Stimmen“ auf der Internetseite von „Meine Hilfe zählt“ (www.meine-hilfe-zaehlt.de) zu lesen. Es fehlen noch 2470 Euro bis die Rolli-Kids Berlin entgegenfiebern können.

Die RSC-Rollis Trier wollen nach Berlin zu den Wheelsoccer-Meisterschaften. Dazu sind sie weiterhin auf Spenden angewiesen. Foto: RSC-Rollis Trier e.V.

Tierschützer bitten um Spenden Unterstützung benötig weiterhin auch  das Projekt „MIAU! – Tierschutznotfä(e)lle brauchen Ihre Hilfe“. Der gemeinnützige in Wittlich ansässige Förderverein Eifeltierheim ist das ganze Jahr über im Dauereinsatz für „hilfsbedürftige Pfoten“, wie es in der Projektbeschreibung heißt. Animalhording, Welpenflut, Traumatiere sind nur einige der Notfälle, die der Tierschutzverein dort nennt.

MHZ_Spendenstand_0402. Foto: TV/Schramm, Johannes

TV-Leser haben ein Herz für Tiere. Fast 200 Menschen haben den Verein seit Projektstart bereits unterstützt. Die Arbeit der Vereinsmitglieder reicht vom Retten von Tieren aus Messiehaushalten über Kastrationsaktionen bis hin zu Unterbringungen in den Pflegestationen – und kostet viel Geld, Zeit und belastet die Vereinsmitglieder emotional. Wer die Tierschützer unterstützen möchte, kann unter der Nummer 58282 spenden.

Kein Haustier soll Hunger leiden Ebenfalls um Tiere kümmert sich der Verein Trierer Tiertafel. Er wurde vor gut zwei Jahren gegründet und unterstützt Menschen, die finanziell oder gesundheitlich nicht in der Lage sind, ihre Haustiere zu ernähren oder zu pflegen. Das können Rentner sein, die wenig Geld zur Verfügung haben, Geringverdiener, Menschen, die Sozialhilfe oder Hartz-IV erhalten oder obdachlos sind.

 87 Prozent der Spendensumme ist bereits eingegangen, damit die Ehrenamtlichen die Miete für ihre Räume zahlen und Futter zum Verteilen kaufen können.

TV-Leser, die das Projekt „Spenden für die Tiertafel Trier“ unterstützen möchten, können unter der Nummer 62492 spenden. 440 Euro fehlen noch.

 „Kein Tier soll im Tierheim landen oder gar ausgesetzt werden, weil sein Mensch es nicht mehr versorgen kann“, sagt Katharina Krebs, verantwortlich für dieses Meine-Hilfe-zählt-Projekt.