Meine Hilfe zählt: Wieder zwei Projekte, die voll finanziert sind – doch weitere Hilfe ist notwendig.

Meine Hilfe zählt : Diese Schicksale bewegen TV-Leser

Meine Hilfe zählt: Wieder zwei Projekte, die voll finanziert sind – doch weitere Hilfe ist notwendig.

Freude im bolivianischen La Paz und in Wittlich: Das siebte Projekt des Vereins Panuves aus der Säubrennerstadt ist voll finanziert. Genau 6000 Euro sind zusammengekommen, damit Schwester Rosario neue stabile Kinderbettchen anschaffen konnte und täglich Milch für die kleinsten Heimbewohner  –  jedenfalls eine Zeit lang – kaufen kann.  Denn die Nonne kümmert sich gemeinsam mit weiteren Schwestern im Heim Carlos de Villegas in den Anden um mehr als hundert Jungen und Mädchen, weil die Eltern aus vielerlei Gründen dazu nicht in der Lage sind.

Auf einer Urlaubsreise nach La Paz im Jahr 2003 hatte Susanne Teusch  die engagierte Schwester im Kinderheim persönlich kennengelernt. Ein Jahr später hatte Teusch mit Menschen, die sich ebenfalls engagieren wollten, den gemeinnützigen Verein Panuves gegründet. Seitdem fließt Geld aus Deutschland nach Bolivien. TV-Leser haben schon viele Tausend Euro gespendet, damit die Kinder im Heim satt werden und unter besseren Bedingungen leben können.

Dank der Hilfe der TV-Leser können Kinder psychisch kranker Eltern bei der Trierer Fachstelle Auryn eine kreative Auszeit genießen. Foto: TV/Auryn Trier

Hilfe für Kinder psychisch kranker Eltern Vor wenigen Tagen auf der Spendenplattform des Trierischen Volksfreunds eingestellt und schon komplett finanziert ist ein Projekt des Vereins Auryn. Die gleichnamige Fachstelle kümmert sich um Kinder, deren Eltern psychisch krank sind.  Die Mitarbeiter haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte betroffener Jungen und Mädchen. Häufig übernehmen diese sehr viel Verantwortung, mehr als sie als Kleinkind oder Teenager tragen können, wenn Mama oder Papa an einer Depression oder Angststörung erkrankt ist.

Bereits zur Hälfte finanziert  haben die TV-Leser das Projekt  „Hilfe für traumatisierte IS Opfer und Flüchtlinge in Kurdistan Irak“. Katrin Bornmüller (Mitte) setzt sich mit weiteren Mitgliedern der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte Wittlich seit Jahrzehnten für Menschenrechte in Kriegs- und Krisengebieten ein. Foto: TV/Katrin Bornmüller

Auryn bietet auch gemeinsame Aktionen  an. Mit den „Großen“ möchten die Mitarbeiter eine kreative Zeit im „malmal“ verbringen – in einer ganz besonderen Werkstatt in der Trierer Neustraße. Dort kann man sich Rohlinge vom Teller bis zur Tasse aussuchen und nach eigenen Vorstellungen gestalten. Das Kunstwerk wird dann in einem Brennofen gebrannt und  kann nach ein paar Tagen abgeholt werden. Aber der Tag im „malmal“ ist mehr als ein  kreativer Tag, er ist auch Auszeit vom oftmals schweren Alltag.

MHZ Übersicht 2409. Foto: TV/Schramm, Johannes

470 Euro haben TV-Leser gespendet, damit Kinder psychisch kranker Eltern für ein paar Stunden Spaß haben, ihr Lieblingsstück kreieren und einfach mal abschalten können.

MHZ Spendenstand 2409. Foto: TV/Schramm, Johannes

Noch zwei weitere „Meine Hilfe zählt“-Projekte des Vereins Auryn brauchen Spenden: „Weihnachtsfeier mit den Kindern“ (Projektnummer 72363) und „Unterstützung für unser ehrenamtliches Fachpersonal“ (Projektnummer 72368).

Feier „30 Jahre Kinderschutzdienst“ Mehr als die Hälfte der erforderlichen Spendensumme ist für das Projekt „30 Jahre Kinderschutzdienst in Trier – Feier und Würdigung“ eingegangen: Zu den Angeboten des Kinderschutzbundes in Trier zählt auch der Kinderschutzdienst –  eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die Gewalt erleben oder erlebt haben, oder die sich bedroht  fühlen.  „Zum Schlimmsten gehören körperliche und seelische Misshandlungen und dabei besonders sexueller Missbrauch“, schreibt Elke Boné-Leis vom Kinderschutzbund auf der Internetseite von Meine Hilfe zählt (www-meine-hilfe-zaehlt.de).  Fachleute kümmern sich um die Kinder, hören zu, suchen nach Auswegen. Seit 30 Jahren gibt es die Kinderschutzdienste in Rheinland-Pfalz, seit 30 Jahren ist der Fachdienst in Trier beim dortigen Kinderschutzbund angesiedelt. Das Jubiläum soll aus zweierlei Gründen gefeiert werden: Damit diese wertvolle Arbeit gewürdigt wird und damit die Öffentlichkeit noch mehr über das wichtige Angebot erfährt.  Alle Träger der Kinderschutzdienste in Rheinland-Pfalz packen mit an. Der Kinderschutzbund Trier sorgt sich um Plakate und Flyer. Kosten: insgesamt 2000 Euro. Mehr als die Hälfte ist zusammen, es fehlen noch 960 Euro für die Druckkosten der Plakate und Flyer. Das Projekt hat die Nummer 69631.

Hilfe für traumatisierte IS-Opfer Bester Spendensammler in der vergangenen Woche war das Projekt „Hilfe für traumatisierte IS Opfer und Flüchtlinge in Kurdistan Irak“. Katrin Bornmüller setzt sich seit Jahrzehnten für Menschenrechte ein, dabei scheut die Endsiebzigerin nicht, persönlich in Kriegs- und  Krisengebiete zu fahren, um zu helfen und um mit den Menschen zu sprechen. 470  Hilfstransporte hat sie mit weiteren Mitgliedern der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Wittlich bislang befüllt. Schon zwanzig Meine-Hilfe-zählt-Projekte haben TV-Leser voll finanziert. Auch das 21. Projekt ist gut angelaufen. Weit über die Hälfte der benötigten rund 10 000 Euro sind schon auf das Spendenkonto eingezahlt worden, es fehlen noch 4365 Euro, damit der nächste Hilfstransport mit warmer Winterkleidung, Schuhen, Nähmaschinen und Medikamenten in den Irak geschickt werden kann. „Bitte helfen Sie mit“, appelliert Bornmüller an die Volksfreund-Leser.

Das Projekt hat die Nummer  66638. Jeder Hilfstranport bedeutet Hoffnung.

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