Meine Hilfe zählt : Geschafft! – Ein Hund für Papillon

Meine Hilfe zählt: Was Spenden der TV-Leser bewirken – und warum jeder weitere Euro notwendig ist.

Große Freude in der Beratungsstelle Papillon: „Ich bin total froh, dass unser Meine-Hilfe-zählt-Projekt finanziert ist“, sagt Calita Mona. Sie ist Gesundheitspädagogin in der Beratungsstelle, die sich um Kinder von Eltern kümmert, die an Krebs erkrankt sind. Während ihres Studiums  hatte sie sich  mit  tiergestützter Intervention, wie Fachleute sagen, beschäftigt – also damit, wie gut Tiere Menschen tun können. Im Sommer soll ein Labrador in die Beratungsstelle in der Krahnenstraße einziehen. Mithilfe der 8590 Euro, die TV-Leser gespendet haben, kann der Hund nun angeschafft werden, laufende Kosten für Futter oder Tierarztbehandlungen im ersten Jahr können bezahlt werden. Und Calita Mona beginnt im nächsten Monat eine Ausbildung zur Fachkraft für tiergestützte Therapie und Pädagogik. Kinder, die zu Papillon kommen, sind in großer Not und voller Sorgen und darüber sollen sie dann mit wildfremden Menschen sprechen.

„Ein Hund kann Eisbrecher sein“, sagt Mona. Der Verein Papillon wird übrigens komplett von „Annas Verein“ finanziert. Er ist nach seiner Gründerin, Anna Becker, benannt. Mit nur 17 Jahren hatte sie den Kampf gegen Krebs verloren. Der Trierische Volksfreund wird über den Einzug des Labradors berichten.

 Das Projekt „Rolli Kids Trier wollen wieder nach Berlin“ ist fast zur Hälfte finanziert. 4345 Euro fehlen noch. Foto: RSC-Rollis Trier e.V.

Unterstützung für die Rolli-Kids Günter Ewertz,  Leiter der Kinder- und Jugendabteilung der RSC-Rollis Trier, schreibt auf der Internetseite von „Meine Hilfe zählt“: „Es geht voran.“  Und wie. Mit Riesenschritten. Denn das Projekt „Rolli Kids Trier wollen wieder nach Berlin“ ist fast zur Hälfte finanziert. 4345 Euro fehlen noch, damit drei Trierer Mannschaften an den Wheelsoccer-Meisterschaften in der Max-Schmeling-Halle in der Bundeshauptstadt zeigen können, wie stark die Rolli-Kids von der Mosel sind.

Noch 625 Euro fehlen dem Projekt  „Seifen – Überleben im Regenwald“.  Die Bewohner des Urwalddorfes Yokungeteka wurden von Kriegern vertrieben, ihr Zuhause zerstört. Das Herstellen von Seifen soll ihnen beim Überleben helfen.  . Foto: TV/Verein konga –   Freundeskreis Tshuapa

Wheelsoccer ist eine Art Fußball im Rollstuhl, der mit einem Pezziball gespielt wird. Sogar einige junge Spieler in E-Rollstühlen können mitspielen. In den Vorjahren waren die Trierer Teams sehr erfolgreich. Aber es geht bei den Meisterschaften noch um mehr:  Die Jugendherberge in Wandlitz ist „schön behindertengerecht“ und „schön groß, so dass wir alle zusammen dort sein können.“   Das sagte Spieler Linus Lenerz unserer Zeitung. Denn für Menschen im Rollstuhl ist es nicht selbstverständlich, dass sie in einer größeren Gruppe gemeinsam in einer Jugendherberge oder in einem Hotel übernachten können. Meist seien nur zwei Zimmer behindertengerecht, sagt Ewertz. Die Teilnahme der Rolli-Kids in Berlin kann somit in doppelter Hinsicht ein Erfolg werden.

MHZ Spendenstand 2101. Foto: TV/Schramm, Johannes

TV-Leser können unter der Nummer 74872 spenden.

MHZ_Übersicht_2101_InterRed. Foto: TV/Schramm, Johannes

Hilfe für Menschen in Afrika „Meine Hilfe zählt“ hilft weltweit: Noch 625 Euro fehlen dem Projekt  „Seifen – Überleben im Regenwald“. Yokungeteka ist ein Dorf im afrikanischen Regenwald. Wer danach im Internet sucht, wird nicht fündig. Die Bewohner des Urwalddorfes wurden von Kriegern vertrieben, ihr Zuhause zerstört. Doch die Yokungetekaner sind nach Kriegsende zurückgekehrt, fangen in den Trümmern wieder bei null an. Ihre Zukunft liegt in Palmenhainen und der Herstellung von Seifen. Der Verein konga – Freundeskreis Tshuapa bittet unter anderem um Spenden, damit die für die Seifenherstellung notwendige Ausrüstung angeschafft werden kann.

Dank der TV-Leser ist das Geld, um drei Fahrräder zum Transport der Ware und die Ölmühle kaufen zu können sowie die Palmenhaine pflegen zu können, bereits zusammengekommen.

Das Meine-Hilfe-zählt-Projekt zum Wiederaufbau von Yokungeteka hat die Nummer 72313.

Spenden für Werkstatt-Aufbau Im palästinensischen Beit Jala kümmert sich der Verein Lifegate Rehabilitation um junge Menschen mit einer Behinderung. Menschen, die blind, taub oder geistig beeinträchtigt sind, werden dort von der Gesellschaft verstoßen. Familien  verstecken aus falscher Scham ihre Kinder. Der Verein Lifegate rückt Kinder mit einer Behinderung mit Hilfe verschiedenster Aktionen dorthin, wo sie hingehören: mitten in die Gesellschaft. Manchmal sind es kleine Dinge, die zu einem besseren Leben verhelfen können.

„Eine Werkstatt für orthopädische Hilfsmittel“ soll in Beit Jala entstehen. Das sagt Mechthild Bach aus Trier. Sie unterstützt Lifegate Rehabilitation seit etlichen Jahren und ist für dieses Meine-Hilfe-zählt-Projekt verantwortlich. Insgesamt werden 6000 gebraucht, damit ein deutscher Orthopädiemechaniker in Beit Jala junge Leute ausbilden kann, Schienen, Orthesen oder Einlagen endlich vor Ort hergestellt werden können.

Das Projekt hat die Nummer 71448. Es fehlen noch 2500 Euro damit spezielle, größere Maschinen für die Werkstatt angeschafft werden können.